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BMWi-Studie: Gesundheitsausgaben nicht nur ein Kostenfaktor

Dtsch Arztebl 2011; 108(17): A-925 / B-761 / C-761

EB

Durch Innovationen der Gesundheitswirtschaft und medizintechnischen Fortschritt wurden in den vergangenen Jahren volkswirtschaftliche Einsparungen in Höhe von 22 Milliarden Euro erzielt. Das hat die vom Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi) vorgestellte Studie „Innovationsimpulse der Gesundheitswirtschaft“ gezeigt.

Danach ergibt die gesamtwirtschaftliche Betrachtung, dass den Gesundheitsausgaben, die von 2002 bis 2008 um 101 Milliarden Euro stiegen, im selben Zeitraum eine Bruttowertschöpfung in Höhe von 123 Milliarden Euro gegenüberstand. Gesamtwirtschaftlich ergebe sich dadurch ein positiver Saldo. Denn der medizinische Fortschritt bewirke einen Rückgang verlorener Erwerbstätigkeitsjahre und wirke sich positiv auf die indirekten Kosten beispielsweise durch Produktionsausfall aus. „Wir dürfen Gesundheitsausgaben nicht nur als Kostenfaktor betrachten, sondern brauchen eine gesamtwirtschaftliche Betrachtung“, erklärte Ernst Burgbacher, parlamentarischer Staatssekretär im BMWi.

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Der Bundesverband Medizintechnik begrüßt die Studie. Sie belege, dass Innovationen der Gesundheitswirtschaft entscheidend zu Wachstum und zum Anstieg der Beschäftigung beitrügen. EB

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