MEDIZIN: Referiert
H. pylori im operierten Magen selten
Dtsch Arztebl 1998; 95(3): A-99 / B-84 / C-84


Während heute kein Zweifel mehr daran besteht, daß die Rezidivneigung des peptischen Geschwürs
durch die chronische Typ-B-Gastritis im Rahmen der Helicobacter-pylori-Infektion geprägt wird, erscheint das
Ulkusleiden im operierten Magen eher eine sogenannte "Säurekrankheit" zu sein. Die Autoren der Studie
berichten über ihre Erfahrungen bei 41 Patienten mit einem Anastomosenulkus.
Dabei war ein Anastomosenulkus signifikant häufiger bei Patienten anzutreffen, bei denen Helicobacter pylori
nicht mehr nachweisbar war. Ob es sinnvoll ist, beim positiven Helicobacter-pylori-Nachweis im resezierten
Magen und einem Anastomosengeschwür eine Eradikationstherapie durchzuführen, bezweifeln die Autoren.
w
Leivonen MK, Haglund CH, Nordling SFA: Helicobacter pylori infection after partial gastrectomy for peptic
ulcer and its role in relapsing disease. Europe J Gastroenterol Hepatol 1997; 9: 371-374.
Department of Surgery, Helsinki University Central Hospital, University of Helsinki, Finnland.
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