unerwartet hat es sich ergeben, dass ich nun nach Paris reisen werde. In den kommenden Tagen werde ich mich nicht um den Alltag, Zukunftsvisionen, meine Doktorarbeit oder irgendwelchem Ärger mit dem Studentenwerk befassen, sondern die Sehenswürdigkeiten der französischen Hauptstadt besuchen.
Obwohl ich schon sehr oft in Paris war, ist meine Liste der noch zu bestaunenden Attraktionen recht lang. Ich freue mich darauf, endlich die großen Museen zu sehen. Das Kanalisationsmuseum war zwar sehr interessant, bot aber für meinen Geschmack zu wenig Kunst oder Geschichte. Auch bin ich sehr gespannt, ob das Denkmal für Prinzessin Diana immer noch von Blumen und Trauergästen belagert wird. Als ich vor nicht allzu langer Zeit daran vorbeiging war dem nämlich erstaunlicherweise noch so.
Wenn ich mich recht entsinne ist jetzt sowieso die beste Zeit, nach Paris zu fahren. Unter dem Eiffelturm drängeln sich derzeit mehr Souvenirverkäufer als Touristen, im Jardin du Luxembourg finden immer noch Boulepartien statt, aber dennoch ist es kalt genug, dass sich weniger Künstler in den Gassen des Montmartre fürs Portraitieren aufdrängen. Alles in allem bereichert das meine Vorfreude.
Und damit ich wenigstens diesmal jeden Abend vom vielen Laufen und von der überwältigenden Masse zu verarbeitender Eindrücke erschlagen ins Bett fallen kann, gebe ich auch keinem meiner Pariser Bekannten Bescheid.
Wäre doch zu blöd, wenn ich meine Liste nicht um ein paar Punkte erleichtern könnte,
meint,
Euer Anton Pulmonalis
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Dr. werden ist nicht schwer...
Das PJ ist überstanden, das Examen rückt näher. Die Doktorarbeit wartet und bei der Wahl der Facharztrichtung gibt es mehr Optionen als bei einer Frage des IMPP. Dieser Blog begleitet den Weg von Anton Pulmonalis ins Examen und in die Zeit danach.
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