Drastische Maßnahmen können drastische Folgen nach sich ziehen – so zumindest die Hoffnung der US „Food and Drug Administration“: von September 2012 an befinden sich auf allen Zigarettenpackungen, die in den USA verkauft werden, äußerst aussagekräftige Bilder, die Konsumenten vom Rauchen abhalten sollen. Neun Motive wurden ausgesucht, auf denen beispielsweise Bilder von stark befallenen Lungenflügeln, einem Mann mit Luftröhrenschnitt, der weiterhin raucht oder einem künstlich beatmeten Patienten zu sehen sind.
Die Hoffnung der US-Behörden: diese Gruselbilder sollen dazu beitragen, die Zahl der derzeit 43 Millionen Raucher – das entspricht einer von fünf Personen – in den USA massiv zu senken. Bis 2020, hieß es kürzlich aus den Regierungsreihen, erhoffe man sich eine Reduktion von 20 auf 12 Prozent.
Alles ist besser anderswo… ja ist es das wirklich – und auch im Gesundheitswesen? Die Fachjournalistin Martina Merten berichtet über ihre Erlebnisse fernab von Deutschland.
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