Mittlerweile habe ich so manche Klinik kennengelernt. Die Unterschiede haben teilweise erheblichen Einfluss auf die Arbeit. In meinem heutigen Beitrag mag ich mich der Bauweise widmen.
Meine erste Famulatur absolvierte ich in einer Klinik, die über ein großes Gelände verteilt war, das über keine unterirdischen Verbindungen verfügte. Musste ein Patient zur Diagnostik in einen der kleineren Pavillons gebracht werden, musste man ihn auch bei Wind und Unwetter dort hinschieben. Eine andere Klinik, an der ich arbeitete, war verfügte ebenfalls über mehrere Gebäude auf einem großen Areal, jedoch waren diese unterirdisch miteinander verbunden und alle relevanten (und auch die irrelevanten) Positionen wurden mit einem Dienstfahrrad versorgt.
Meine eigene Uniklinik war wie so manche Uniklinik über ein ganzes Stadtgebiet versprengt, so dass Konsile nur im Notfall angefordert wurden und dann dementsprechend auch auf sich warten ließen. Der dann hinzugezogene Kollege konnte dann auch nicht – so wie ich derzeit bei unklaren Fällen jederzeit könnte – einen erfahreneren Kollegen oder seinen Oberarzt hinzuziehen.
Dann gibt es Häuser, die derart groß geraten sind, dass man zwischen zwei Stationen sehr lange unterwegs sein kann, ohne dass man ein Gebäude verlassen muss. In anderen Häusern finden sich an unterschiedlichsten Stellen vereinzelte Aufzüge, auf die man mitunter recht lange warten muss. Am liebsten sind mir Häuser, die einfach nur als ein schlankes Ganzes in die Höhe ragen und einen Hauptaufzugstrakt haben, über den man dann nur noch nach rechts oder links gehen muss, um in der entsprechenden Abteilung zu landen.
Ist nämlich manchmal ziemlich bewegungsfaul,
Euer Anton Pulmonalis
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Leserkommentare
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die ohren vollheulen, weil er den ersten patienten verloren hat oder er von schwester mathilda angeschissen wurde. es gibt 2 varianten für dieses blogteil: aufhören (wenns am schönsten ist) oder endlich mal was vom wahren kliniksleben schreiben: sex drugs and rockand troll.
Wenn Sie, werter Herr Skrziepietz, denn soviel Zeit haben, permanent neunmalkluge Kommentare abzugeben, warum schreiben Sie nicht selbst einen Blog, der uns alle erleuchtet? Schlaubi ist sicherlich das geringe Übel gegenüber Muffi.
Mich hat dieser Blogbeitrag auch nicht mit neuem Wissen versorgt. Dennoch habe ich den Eintrag - auch wenn es sicher nicht der beste dieses Autors ist - gerne gelesen und mit so manchem zustimmenden Kopfschütteln begleitet. Werter Autor, machen Sie ihre "Androhung" der Fortsetzung wahr. Selbst Herr Skrziepietz wird dies verkraften und zu kommentieren wissen.
Irgendwie ist das nichts wirklich neues, oder? da die meisten Leser hier ja mediziner sind, werden sie die unterschiedlichen Krankenhaustypen wohl kennen. Etwas beunruhigend finde ich, daß Anton noch weitere Teile androht.
Dr. werden ist nicht schwer...
Das PJ ist überstanden, das Examen rückt näher. Die Doktorarbeit wartet und bei der Wahl der Facharztrichtung gibt es mehr Optionen als bei einer Frage des IMPP. Dieser Blog begleitet den Weg von Anton Pulmonalis ins Examen und in die Zeit danach.
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