Vom Arztdasein in Amerika
Persönliches
Freitag, 16. Dezember 2011
Das Tempo der Blogeinträge wird für knapp zwei Wochen nachlassen. Was ist passiert? Meiner Frau und mir wurde das zweite Kind, nach einem Sohn nun eine Tochter, geboren! In der Tradition preußischer und damit z.T. frankophiler Namensgebung haben wir uns fuer den wirklich schönen Vornamen “Luise” (neben weiteren ihr gegebenen Vornamen) entschieden.
Mutter und Tochter geht es sehr gut, und Luise ist eine wahre Freude. Wir haben den Nikolaustag gemeinsam begangen und Weihnachten wird, trotz meiner vielen Dienste während der Weihnachts- und Silvesterzeit, schoen im vergrößerten Familienkreis werden.
Wäre ich in Deutschland, hätte ich Elternzeit genommen. Stattdessen im vielarbeitenden USA: Meine Frau wurde zur Entbindung in mein Krankenhaus aufgenommen als ich gerade Nachtdienst hatte. Trotz Geburt arbeitete ich weiter nach Dienstplan als wäre nichts Besonderes passiert: Meine nächsten Nachtdienste hatte ich als die Tochter vier und acht Tage alt war, neben regulärem Tagesdienst.
Ich hätte Elternzeit nehmen können, doch das wird vom Urlaub abgezogen; daher nehmen die meisten meiner Kollegen entweder gar keinen oder nur minimale Elternzeit. Ich ebenso. Arbeitsame USA – zum Glück habe ich sehr gute Unterstützung seitens meiner und der Familie meiner Frau. Und Luischen scheint sich nicht an meiner Vielarbeiterei allzu sehr zu stören.
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