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Vom Arztdasein in Amerika

Persönliches

Freitag, 16. Dezember 2011

Das Tempo der Blogeinträge wird für knapp zwei Wochen nachlassen. Was ist passiert? Meiner Frau und mir wurde das zweite Kind, nach einem Sohn nun eine Tochter, geboren! In der Tradition preußischer und damit z.T. frankophiler Namensgebung haben wir uns fuer den wirklich schönen Vornamen “Luise” (neben weiteren ihr gegebenen Vornamen) entschieden.

Mutter und Tochter geht es sehr gut, und Luise ist eine wahre Freude. Wir haben den Nikolaustag gemeinsam begangen und Weihnachten wird, trotz meiner vielen Dienste während der Weihnachts- und Silvesterzeit, schoen im vergrößerten Familienkreis werden.

Wäre ich  in Deutschland, hätte ich Elternzeit genommen. Stattdessen im vielarbeitenden USA: Meine Frau wurde zur Entbindung in mein Krankenhaus aufgenommen als ich gerade Nachtdienst hatte. Trotz Geburt arbeitete ich weiter nach Dienstplan als wäre nichts Besonderes passiert: Meine nächsten Nachtdienste hatte ich als die Tochter vier und acht Tage alt war, neben regulärem Tagesdienst.

Ich hätte Elternzeit nehmen können, doch das wird vom Urlaub abgezogen; daher nehmen die meisten meiner Kollegen entweder gar keinen oder nur minimale Elternzeit. Ich ebenso. Arbeitsame USA – zum Glück habe ich sehr gute Unterstützung seitens meiner und der Familie meiner Frau. Und Luischen scheint sich nicht an meiner Vielarbeiterei allzu sehr zu stören.

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Leserkommentare

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Henry I
am Samstag, 24. Dezember 2011, 11:31

Herzlichen Glückwunsch

Welcome to the world, Luise! All the best!
henni277
am Sonntag, 18. Dezember 2011, 21:01

herzlichen

glückwunsch !!! :-)

Vom Arztdasein in Amerika

Das Staatsexamen wurde 2007 abgelegt, und nicht nur die Frage der Fachrichtung, sondern auch die des Arbeitsortes musste beantwortet werden. Nachdem das Assistenzarztdasein in Frankreich und Deutschland ausprobiert wurde, ging es nach Minneapolis im Jahr 2009. Es schreibt Petrulus über seine Ausbildung zum Internisten (sowie der Zeit danach) und über die Alltäglichkeiten, aber auch Skurrilität eines Arztlebens in USA.

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