Bisher hatte ich immer Glück gehabt bei der Verteilung der Weihnachts- und Silvesterdienste. Nun werden Leser der ersten Stunde anmerken, dass ich so oft ja noch nicht involviert gewesen sein kann. Das stimmt zwar für den Arztberuf, jedoch hatte ich als Student einen Nebenjob, der der andauernden Anwesenheit eines Kollegen bedurfte.
Dieses Mal jedoch musste ich über den Jahreswechsel arbeiten. Um genau zu sein, hatte ich genau an Neujahr Dienst. Dennoch musste ich mich recht glücklich schätzen. Auf Station lagen dank der Weihnachtsfeiertage kaum noch Patienten. Und die befürchteten Alkohol-induzierten Spätfolgen blieben aus. Somit blieb genug Zeit für kollegiale Mutmaßungen, warum die Patienten „ausblieben“.
Dank der Knallerei der Silvesternacht war ich dennoch am Ende des Dienstes recht gerädert und ärgerte mich erneut darüber, dass es für Diensthabende überhaupt keine Versorgung mit Nahrung gibt.
Wünscht Euch allen ein glückliches, spannendes, erfolgreiches und vor allem gesundes Neues Jahr 2012,
Euer Anton Pulmonalis
Das PJ ist überstanden, das Examen rückt näher. Die Doktorarbeit wartet und bei der Wahl der Facharztrichtung gibt es mehr Optionen als bei einer Frage des IMPP. Dieser Blog begleitet den Weg von Anton Pulmonalis ins Examen und in die Zeit danach.
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