Schon spannend, was vergangene Woche im Rahmen der diesjährigen Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas alles angekündigt wurde. Die Firma Qualcomm, einer der weltweit größten Anbieter von Mobiltechnologie, hat einen zehn Mio. Dollar Preis für die erfolgreiche Entwicklung eines medizinischen „Tricorders“ ausgelobt.
Im Rahmen des Qualcomm Tricorder X PRIZE Wettbewerbs sind Entwickler aufgefordert, das Wundergerät aus Raumschiff Enterprise, den medizinischen Tricorder nachzubauen. Ziel sei es, so Qualcomm Vorstand Paul Jacobs, ein Gerät zu entwickeln, welches die Patienten endlich unabhängig von Ärzten mache. Das Gesundheitswesen sei heutzutage „ineffizient, bürokratisch und im schlimmsten Fall fehlerhaft“. In den USA warte man im Schnitt 21 Tage auf einem Arzttermin und dann noch mal zwei Stunden im Wartezimmer. Frei übersetzt empfahl er folgerichtig: „Vergesst den Arzt, nehmt Technik!“
In seinem Blog – benannt nach dem Bordarzt von „Raumschiff Enterprise“ – kümmert sich Philipp Stachwitz weniger um ferne Galaxien, sondern er kommentiert, wie die Zukunft der Medizin durch Telematik und E-Health beeinflusst wird. Als Krankenhausarzt und ehemaliger stellvertretender Dezernent für Telematik der Bundesärztekammer kennt er die Materie gleichermaßen aus der Praxis wie auch aus der Politik.
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