Vom Arztdasein in Amerika
Hospitation in der Heimat
Montag, 16. April 2012
Für wenige Wochen werde
ich an einem großen deutschen Krankenhaus hospitieren. An meinem US-Krankenhaus kann man eine
einmonatige Rotation gelegentlich aufteilen und einen Teil im Ausland
absolvieren: Das tue ich derzeit.
Schon meine Rückreise und erster Tag zurück in deutscher Heimat war spannend: Ein
anderes Lebensgefühl und Umgang miteinander in Deutschland, deutliche weniger
Adipöse, mehr Fußgänger und öffentliche Verkehrsmittel, aber auch überraschend viele Menschen, die eine Sprache
sprechen, die ich nicht verstand (siehe “Sprachlicher Integrationszwang”, http://www.aerzteblatt.de/blog/49609/). Auch fanden erste Kontakte mit jungen Menschen statt, die mich im wohl
neuen Dialekt “Kiezdeutsch” ansprachen (http://www.kiezdeutsch.de/); ich verstand sie problemlos und
dachte sogleich an das US-Englische “Ebonics” und siezte für sie überraschend zurück.
Gespannt bin ich auf die Hospitationswochen
in der Inneren Medizin. Werde ich einen Unterschied feststellen können? Falls
in den nächsten Wochen solche Erlebnisberichte erscheinen und dafür weniger
Berichte aus den USA, dann sei das hiermit erklärt.
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