Dr. werden ist nicht schwer...
Fatales Finale
Dienstag, 17. April 2012
Wie es sich gehört, hatte auch ich Kuchen (zwar nicht selbst
gebacken, aber immerhin) gekauft und in die Klinik mitgenommen, um mich von
meinen Kollegen zu verabschieden. Nachdem mir bereits einige Male für das
Gebäck gedankt und für die nächste Stelle viel Glück gewünscht worden war, wurde
mein Abschied jedoch auf unerwartete Weise zu einem unvergesslichen Ereignis.
Die zweifelhafte Ehre der Verantwortung hierfür trug einmal
mehr dieselbe Person: ein Oberarzt – und zwar derselbe, dessen Umgangsformen an dieser Stelle bereits ausgiebig beschrieben
wurden – hatte zum Abschied für mich Beschimpfungen und Drohungen zu einer
Tirade geschnürt. „Ich weiß gar nicht was der hat“, war der recht ungläubige
Kommentar eines Kollegen, der den Abschied von mir anscheinend erfolgreicher verarbeiten
konnte. Stein des Anstoßes war übrigens immer noch meine Urlaubsplanung, die
nebenbei bemerkt absolut korrekt (auch mit Kollegen, die genau genommen gar
nicht involviert werden müssten) kommuniziert worden war.
Verließ daraufhin die Höhle des Griesgrams mit einem Lied auf den
Lippen,
Euer Anton Pulmonalis
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