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Vom Arztdasein in Amerika

Umzug

Freitag, 6. Juli 2012

Das Facharztdiplom lag an gesicherter Stelle in meinem PKW, das beinahe heilige Diplom. So schnell war die Zeit vergangen? Den PKW hatte ich eine Laderampe hochgefahren und stand mit diversen Ketten und Seilen gesichert auf einem Anhänger, den ich mit meinem Leih-LKW hinter mir herzog – voll beladen mit unserem umfangreichen Hausstand.

So ging die Reise los. Es galt mehr als 1.600 US-Meilen von Minneapolis nach Florida zurückzulegen, umgerechnet knapp 2.550 km Fahrdistanz. Zum Vergleich: Die Strecke Berlin nach Athen ist 2.350 km lang, eine kürzere Strecke, die aber in letzter Zeit viele deutsche Politiker (zumindest im Geiste) zu absolvieren haben und daher so manchem altbekannt geworden ist.

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Es ging auf dieser Umzugstour an vielen großen Städten vorbei wie beispielsweise St. Louis, Nashville oder Atlanta – allesamt begeisternd schön und auf ihre Art und Weise einzigartig. Beeindruckend auch die Tatsache, dass wir mit dem LKW mitten an den Innenstädten und den Hochhäusern vorbeifahren konnten – Stadtbesichtigung vom LKW aus.

Mit jedem gefahrenen Kilometer schien die Temperatur wärmer und die Luft tropischer zu werden bis wir dann im Süden Floridas angekommen waren. Nun ist alles eingeräumt, und es beginnt der erste Arbeitstag. Alles ist neu, mal sehen wie es wird. Ich bin sehr gespannt.

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Vom Arztdasein in Amerika

Das Staatsexamen wurde 2007 abgelegt, und nicht nur die Frage der Fachrichtung, sondern auch die des Arbeitsortes musste beantwortet werden. Nachdem das Assistenzarztdasein in Frankreich und Deutschland ausprobiert wurde, ging es nach Minneapolis im Jahr 2009. Es schreibt Petrulus über seine Ausbildung zum Internisten (sowie der Zeit danach) und über die Alltäglichkeiten, aber auch Skurrilität eines Arztlebens in USA.

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