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Vom Arztdasein in Amerika

Obamas Amerika im Jahr 2016 – ein Angstszenarium

Dienstag, 30. Oktober 2012

Mit einem Republikaner, der mich hierzu überredet hatte, schaute ich mir den Kinofilm „Obamas Amerika im Jahr 2016” an (http://2016themovie.com/). Ein aus Indien stammender Buchautor und Regisseur namens Dinesh D’Souza porträtiert hierin die Biografie des derzeitigen US-Präsidenten Barack Hussein Obama junior. Über die Umwege der Biografie seines polygamen, trinksüchtigen und antiimperialistischen Vaters Barack Hussein Obama senior, der aus Kenia stammte, und dort im Alter von 46 Jahren volltrunken bei einem Autounfalles verstarb, und der Biografie seiner Mutter Stanley Ann Durham, einer sich stark antiwestlich fühlenden US-Amerikanerin, die im Alter von 18 Barack Obama junior zur Welt brachte, und sich mit 21 von Barack Obama senior scheiden ließ und danach viele Jahre in Indonesien in einer Art antikapitalistischen Existenz lebte, wird der persönlich-biografische Hintergrund des US-Präsidenten erläutert, um dann einige seiner bedeutendsten Mentoren und Freunde vorzustellen wie den bekennenden Kommunisten Frank Marshall Davis, den marxistischen Terroristen Bill Ayers oder den antikapitalistische Pastor Jeremiah Wright („Gott hat nicht die USA gesegnet, sondern sie verflucht” ist eines seiner bekanntesten Zitate).

Dieser Film ist ein überwältigender Film, ein wirklich gut gemachter Dokumentarfilm, der mich seither nicht loslässt. Man erfährt darin Dinge über Dr. Obama, die viele vorher nicht so kannten, und an vielen Stellen fragt man sich, ob es Propaganda ist, dass man das nun im Film erfährt oder eben Propaganda ist, dass man es vorher nicht erfahren hat.

Es wird in jedem Fall aber die Angst der Republikaner vor einem Sieg Dr. Obamas am Präsidentenwahltag 6. November 2012 klar erkennbar, und wieso dieser Wahltermin als einschneidendes Ereignis angesehen wird: Die USA sind schon heute ein anderes Land als vor vier Jahren, doch wie wird das erst nach nochmals vier Jahren Amtszeit von Dr. Barack Hussein Obama? Er wird nämlich als verkappter Anti-Amerikaner, Anti-Kapitalist, Anti-Imperialist und als Sozialist dargestellt. Wer wissen will, was manche Republikaner sich in ihren Ängsten ausmalen, dem sei der Film empfohlen.

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Shyldoc
am Donnerstag, 1. November 2012, 10:17

Amerikanische Dokus

Scheint einfach Michael-Moore-Style von der anderen Seite zu sein. Naja, hier ist es ja auch nicht so viel besser...
Patroklos
am Mittwoch, 31. Oktober 2012, 16:25

Warnung.

Mein Gott, ist das Strickmuster simpel:
anitamerikanisch, antiimperialistisch, trinksüchtig, polygam, Hussein, volltrunken, mit 18 Mutter, mit 21 Scheidung, antikapitalistisch, stark antiwestlich, Kommunisten, marxistischer Terrorist.....
Man braucht diese Aneinanderreihung von Begriffen nur zu lesen und stellt sich ein echt höllisches Universum vor, in dem der Präsident da lebte und vielleicht noch lebt. Habe den Film nicht gesehen, aber die Stimmung kommt rüber.
Andreas Skrziepietz
am Mittwoch, 31. Oktober 2012, 12:32

nachdem eine, für evangelikale Christen inakzeptable, außereheliche Beziehung ruchbar geworden war.

hahahaha, sie lernen es nie, diese moralprediger.
ich wette, der film darf in deutschland nicht gezeigt werden.
jokomorowski
am Mittwoch, 31. Oktober 2012, 10:23

Gehört das hierher?

Ich meine nein, da es m.E. nichts mit dem Arztleben in den U.S.A. zu tun hat. Zwecks Objektivierung ist der Wikipedia-Eintrag über Dinesh D'Souza zu empfehlen: http://de.wikipedia.org/wiki/Dinesh_D%E2%80%99Souza .

Vom Arztdasein in Amerika

Das Staatsexamen wurde 2007 abgelegt, und nicht nur die Frage der Fachrichtung, sondern auch die des Arbeitsortes musste beantwortet werden. Nachdem das Assistenzarztdasein in Frankreich und Deutschland ausprobiert wurde, ging es nach Minneapolis im Jahr 2009. Es schreibt Petrulus über seine Ausbildung zum Internisten (sowie der Zeit danach) und über die Alltäglichkeiten, aber auch Skurrilität eines Arztlebens in USA.

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