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vor 1 Monat (Freitag, 5. Februar 2010, 16:48)
Der Weg zur Approbation war für mich nach dem Examen mit einigen Ärgernissen gepflastert. Natürlich ist die Schuld dafür hauptsächlich bei mir zu suchen. „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“, sagte einst Friedensnobelpreisträger Gorbatschow. Da lag er richtig.
So reichte ich alles zusammen mit meinem unsauber gedruckten Zeugnis ein, mit der Bitte, dieses neu anzufertigen. Ich musste nur noch angeben, an welche Adresse meine Post gehen soll. Vermutlich war die Mitarbeiterin im Landesprüfungsamt noch durch meinen Forschergeist derart verwirrt, dass sie mir nicht mitteilen konnte, dass ich die Dokumente nur gegen Vorlage des Ausweises persönlich entgegennehmen könnte und notierte sich stattdessen einfach die Anschrift meiner Eltern, weshalb diese sich nun über einen aktuell nicht geplanten Besuch meinerseits freuen durften.
Euer Anton Pulmonalis Um BLOG-Beiträge kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden. Hella vor 3 Wochen (Freitag, 19. Februar 2010, 12:46)
St. Bürokratius, der deutsche Schutzpatron
1988 war für die Approbation ein Staatsbürgerschaftsnachweis nötig, in NRW und BW genügte eine beglaubigte Kopie des Passes. In Rheinland-Pfalz mußte man Wohnsitze vom Antragsteller und seiner Vorfahren ab 1914 auflisten, nur 1939-45 wurde mit Kulanz behandelt; diese Nachweise wurden überprüft, weshalb unser Jahrgang 4 Monate vor dem Examen den Staatsbürgerschafts-nachweis beantragte, um ihn rechtzeitig parat zu haben. Über den Rhein hingegen...s.o.
Gibt´s diesen Unsinn heute noch ? joerg.daehn vor 1 Monat (Mittwoch, 10. Februar 2010, 13:45)
Noch besser wird's
mit der Anmeldung zur Facharztprüfung und hernach mit der Anerkennung als Kassenarzt: da in -Niedersachsen zumindest- KV und ÄK nicht mehr zusammenarbeiten, kann man jeden Scheiss erst bei der ÄK einreichen, nur um ihn dann (ein paar Monate später) nochmals für die KV einzureichen.
So wird -auch in den jeweiliegen Abteilungen- die gleiche Arbeit doppelt und dreifach gemacht. Kafka hätte seine Freude an solchen Verhältnissen. Besser wäre eine zentrale Zertifizierungstelle, die für Fakultät/Uni, LPA, ÄK und KVN die Daten sammelt und den Bewerber dann für alle Stellen als tauglich oder untauglich erklärt. |
Dr. werden ist nicht schwer...
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