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Dossier
Embryonenforschung
Medizin
US-Mediziner haben erstmals Augenerkrankungen erfolgreich mit embryonalen Stammzellen behandelt. Eine Patientin mit Morbus Stargardt und eine Patientin mit einer altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) erhielten bereits vor
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Bundesärztekammer
Vorwort Durch das im Juli 2010 verkündete Urteil des Bundesgerichtshofes wurde die Debatte zur Präimplantationsdiagnostik (PID) an mittels In-vitro-Fertilisation (IVF) erzeugten Embryonen neu entfacht. Galt die PID in den vergangenen Jahren
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POLITIK
Der Bundestag hat entschieden: Gentests an Embryonen werden künftig erlaubt sein. Freude und Bedauern darüber liegen auch bei Betroffenen eng beieinander. Die Präimplantationsdiagnostik (PID) soll künftig auch in Deutschland
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POLITIK
Die Bundesärztekammer will daran mitwirken, dass das Verfahren unter kontrollierten Bedingungen angewendet werden kann. Vertreter der Kirchen bedauern das Votum des Bundestages. Schon kurz nach Ende der Bundestagsdebatte zur Präimplantationsdiagnostik (PID) gab es die ersten Reaktionen. Die
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MEDIZINREPORT
Unterschiedliche zelltherapeutische Ansätze werden derzeit zur Regeneration des Myokardgewebes nach Herzinfarkt entwickelt. Stammzellforschung auf dem Abstellgleis? Fast mag man es annehmen, wenn man die öffentliche Berichterstattung verfolgt
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Meinung
„Die PID sollte lediglich eingesetzt werden zum Ausschluss einer nicht therapierbaren schweren Erbkrankheit.”
Deutsches Ärzteblatt Oktober 2010
Klaus Diedrich (Direktor der Uni-Klinik Lübeck für Frauenheilkunde und Geburtshilfe)
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Meinung
Embryonale Stammzellen sind Allgemeingut und dürfen niemals als Erzeugnis für den Heilungsprozess anderer genutzt werden. Das verlangt allein schon die Achtung vor dem menschlichen Leben als solches. Pressemitteilung Oktober 2010
Frank Ulrich Montgomery (Präsident der Bundesärztekammer)
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Meinung
„Wenn wir die PID in engen Grenzen zulassen, bedeutet dass Wissens- und Entscheidungsfreiheit für Frauen in Notsituationen.“
Bundestagsrede zur PID Juli 2011
Ulrike Flach (Parlamentarische Staatssekretärin im BMG)
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Meinung
„Die katholische Kirche würde gut daran tun, mit der wissenschaftlichen Entwicklung mitzugehen, anstatt sie zu ignorieren.“ Christ & Welt Juli 2011
Jürgen Hescheler (Direktor Institut für Neurophysiologie Universität zu Köln)
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"Diese Instrumentalisierung und eventuell bewusste Tötung des Embryos widerspricht der Ethik des Lebens." Pressemitteilung April 2011
Rudolf Henke (Präsident der Ärztekammer Nordrhein)
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Meinung
...mit dem Testverfahren (PID Anm. d. Redaktion)) wird das Ziel verfolgt, „Menschen mit Behinderung auszusortieren und zu töten“. aerzteblatt.de September 2011
Hubert Hüppe Behindertenbeauftragter der Bundesregierung