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THEMEN DER ZEIT
Die derzeit praktizierte Leistungsbegrenzung in der medizinischen Versorgung ohne transparente Verteilungskriterien darf sich nicht fortsetzen. Eine Bilanz der Debatte über Rationierung und Prioritätensetzung aus ärztlicher Sicht* Vielen ist wahrscheinlich noch gut in Erinnerung, wie in den 1970er
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THEMEN DER ZEIT
Die Bürger wollen und können sich an der Debatte um Priorisierung in der medizinischen Versorgung beteiligen. Lübecker Bürger haben nach vier Wochenenden intensiver Beratungen ein gemeinsames Votum formuliert. Seit einiger Zeit wird in Deutschland über Prioritätensetzung in der medizinischen
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POLITIK
Der Deutsche Ethikrat hat eine Stellungnahme zur Kosten-Nutzen-Bewertung vorgelegt. Dabei ging es weniger um das Verfahren als darum, eine neue Diskussion über Priorisierung und Rationierung im Gesundheitswesen anzustoßen. Drei Patienten warten auf eine Organtransplantation. Herr Müller benötigt
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THEMEN DER ZEIT
Im Katastrophenfall rückt der Erhalt der Gesundheit der Bevölkerung gegenüber dem Grundrecht des Einzelnen in den Vordergrund. Zu prüfen ist, ob der Rechtsrahmen im Fall einer Pandemie dementsprechend anzupassen ist. Man sollte für den Ernstfall einer Pandemie vorbereitet sein: Nach welchen
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POLITIK
Ärzte, Politiker und Ethiker diskutierten über Pro und Contra einer offenen Priorisierungsdebatte. Von Priorisierung wollte der bayerische Gesundheitsminister Markus Söder nichts wissen, als die Podiumsdiskussion zu diesem Thema auf dem 69. Bayerischen Ärztetag Mitte Oktober in Fürth eröffnet wurde.
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Meinung
Priorisierung kann dazu beitragen, die knappen Mittel nach gesellschaftlich konsentierten Kriterien möglichst gerecht zu verteilen. Die Kriterien sollte ein Gesundheitsrat erarbeiten, in dem Ärzte gemeinsam mit Ethikern, Juristen, Gesundheitsökonomen, Theologen, Sozialwissenschaftlern und Patientenvertretern Empfehlungen entwickeln, was und wie priorisiert werden soll. Die Letztentscheidung aber muss politisch verantwortet werden. Aachener Zeitung Oktober 2011
Frank Ulrich Montgomery (Präsident der Bundesärztekammer)
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Meinung
„Schon heute entscheidet allein der Wohnort darüber, ob Patienten eine implizite Rationierung erleben oder nicht.“ Deutsches Ärzteblatt April 2010
Andreas Köhler (Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung)
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Meinung
„Im derzeitigen System sehe ich nur einen Weg aus der Rationierung, nämlich die Diskussion um die Priorisierung“
Deutsches Ärzteblatt September 2010
Jörg Dietrich Hoppe† (ehemaliger Präsident der Bundesärztekammer)
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Meinung
„Wenn die Solidargemeinschaft angesichts knapper werdender Ressourcen individuell nicht tragbare Leistungen garantieren soll, sind Eingrenzungen unumgänglich.“
Der Kassenarzt Juli 2010
Robert Zollitsch (Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz)
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Meinung
„Keine Maßnahme wird in der Lage sein, den künftigen Ausgabenbedarf der gesetzlichen Krankenversicherung zu decken.“ Deutsches Ärzteblatt März 2010
Fritz Beske (Fritz Beske Institut für Gesundheits-System-Forschung Kiel)