Umgang mit Sterben

DOSSIER

Umgang mit Sterben

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Politik

Kammer Westfalen-Lippe bekräftigt Ablehnung von Sterbehilfe

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Münster – Ärzte, die katholische Kirche und Teile der Politik haben sich erneut gegen eine ärztliche Sterbehilfe ausgesprochen. „Jeder Arzt ist ein Sterbebegleiter bis zum letzten Atemzug seines Patienten, kein Sterbehelfer“, ... »

Ärzteschaft

Montgomery lehnt Positionspapier zum assistierten Suizid ab

Freitag, 17. Oktober 2014

Osnabrück – Die Bundesärztekamme (BÄK) lehnt das Positionspapier einiger Parlamentarier um Bundestagsvizepräsident Peter Hintze und den SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach zur Sterbehilfe entschieden ab. „Dieser Vorschlag ... »

Politik

Passive Sterbehilfe: Keine überhöhten Beweisanforderungen an Patientenwillen

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Karlsruhe – Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Voraussetzungen der passive Sterbehilfe für Wachkoma-Patienten geklärt, die keine Patientenverfügung hinterlegt haben. In solchen Fällen dürfen an die Feststellungen des ... »

Politik

Hintze und Reimann wollen ärztlich assistierten Suizid erlauben

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Berlin – Ein Gruppe Bundestagsabgeordneter aus CDU und SPD um Peter Hintze (CDU) und Carola Reimann (SPD) hat heute in Berlin ein Eckpunktepapier zu einer gesetzlichen Regelung der Sterbehilfe vorgestellt. Damit wollen sie die ... »

Ärzteschaft

Viel Diskussionsbedarf beim Thema Sterbehilfe

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Frankfurt/Berlin – Der Präsident der Landesärztekammer Hessen (LÄKH) hat die Giordano-Bruno-Stiftung (GBS) und die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) scharf kritisiert. Beide Organisationen haben eine ... »

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  • Meinung

    „Die Bitte um einen Gift­cocktail ist meistens ein Schrei nach Zuwen­dung. Sehr oft kann man Menschen, die keine Aussicht auf Heilung haben oder unter unerträglichen Schmerzen leiden, durch Psycho­therapie, Pallia­tiv­medizin und Schmerz­medizin helfen, so dass sie sich nicht mehr umbringen wollen.“

    Frankfurter Allgemeine Zeitung Juni 2011

    Frank Ulrich Montgomery (Präsident der Bundesärztekammer)

  • Meinung

    „…wir Ärzte müssen respektieren, dass in unserer Gesellschaft das Selbstbestimmungsrecht ein hohes Gut ist und dass niemand gegen seinen Willen behandelt werden darf.“ sueddeutsche.de Juni 2009

    Gian Domenico Borasio
    (Lehrstuhl für Palliativmedizin, Ludwig-Maximilians-Universität München)

  • Meinung

    „Es geht darum , Palliativmedizin zu den Kindern und ihren Familien zu bringen und nicht umgekehrt.“
    Deutsches Ärzteblatt September 2004

    Monika Führer (Stiftungsprofessorin für Kinderpalliativmedizin, LMU München)

  • Meinung

    „Wir Ärztinnen und Ärzte treten dafür ein, Schwerstkranken und Sterbenden ein Sterben unter würdigen Bedingungen zu ermöglichen und vor allem Bestrebungen nach einer Legalisierung der Tötung auf Verlangen eine Perspektive der Fürsorge und des menschlichen Miteinanders entgegenzusetzen.“ Deutsches Ärzteblatt September 2010
    Jörg Dietrich Hoppe
     (ehemaliger Präsident der Bundesärztekammer)

  • Meinung

    „Es gibt Grenzen des Selbst­bestimmungsrechts, vor allem am Lebensende. Das Tötungsverbot widerspricht der Beihilfe zum Suizid und der Tötung auf Verlangen.“ Deutsches Ärzteblatt April 2011

    Robert Zollitsch (Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz)

  • Meinung

    "Der Berufsstand der Ärzte ist auf das Leben ausgerichtet und ist aufgrufen, Menschen in einer schwierigen Situation beizustehen – auch wenn sie aus dem Leben scheiden wollen" Deutsches Ärzteblatt April 2009

    Jochen Taupitz (Medizinrechtler und Mitglied im Deutschen Ethikrat)
  • Meinung

    „Lebenszwang herrscht, wenn das Leben mehr geschützt wird als der Patientenwille."
    Süddeutsche Zeitung Mai 2011

    Michael de Ridder (Chefarzt der Rettungsstelle am Berliner Urbankrankenhaus)

  • Meinung

    „Wenn ein Leben ans Ende gekommen ist, sollte man es nicht künstlich verlängern.”
    TV-Sendung Beckmann Dezember 2009

    Nikolaus Schneider (Vorsitzer der Evangelischen Kirche Deutschlands)

  • Meinung

    „Nebenbei kann man Palliativmedizin nicht erforschen und lehren” Rheinisches Ärzteblatt Januar 2010

    Raymond Voltz (Direktor der Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin der Universität zu Köln)

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