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am Donnerstag, 12. Juli 2012 um 07:55
 

Motivation -Illusion ?

Lieber stud. med. !
Vor 15 Jahren war ich motiviert, jetzt realistisch.
am Dienstag, 17. Juli 2012 um 20:12
 

...

Motivation und Realismus schließen sich nicht gegenseitig aus.
am Mittwoch, 18. Juli 2012 um 09:36
 

ich wünsch dir alles Gute

Ich bin seit 6 Monaten Assistenzarzt an einer Uniklinik. Ich war motiviert und kannte den Betrieb schon aus PJ und Famulaturen. Ich dachte mir so schlimm wird es schon nicht sein. Aber als Student hatte ich mit der chaotischen Organisation und Bürokratie nur nebenbei etwas zu tun. Jetzt beschäftigen mich diese Punkte 90% des Arbeitstages. Ab ca 17 Uhr dann kann ich mir Gedanken über die Versorgung meiner Patienten machen und Briefe schreiben. Nach einem halben Jahr bin ich mit den Nerven am Ende.
Es ist etwas anderes bei der Visite mitzulaufen und ein paar Patienten aufzunehmen, als wirklich in letzter Konsequenz die Verantwortung zu tragen. Ich hoffe du wirst später einen besseren Arbeitsplatz finden. Aber schau dir deinen Arbeitgeber ganz genau an und lass dich nicht von den zukünftigen Kollegen bei der Hospitation verarschen - die brauchen dich ggf und erzählen die Märchen, damit du da anfängst! (War bei mir so)
am Mittwoch, 18. Juli 2012 um 11:53
 

An all die Nörgler

Wenn das Negative bei euch doch so überwiegt, warum bleibt ihr dann im Job und geht den wenigen, die sich arrangieren können auf den Geist?

Zwei Alternativen stehen euch bereit;

1. Geht auf die Barrikaden und nehmt nicht hin was nicht hinnehmbar ist

2. Gewinnt Land

Ich bin es leid immer wieder dieselbe Leier von alteingesessenen Kollegen zu hören, die sich jeden Dienst wieder über all die Unmöglichkeiten aufregen und ich mich jedes mal wieder frage, wie die es fertig gebracht haben teilweise 15 Jahre und länger das auszusitzen ohne einmal das Maul aufgemacht zu haben.

Ohne Rückgrat steht es sich schlecht!
am Mittwoch, 18. Juli 2012 um 20:57
 

Stimme zu

Aber was soll man von Leuten erwarten, die den Engländer zum Ärztekammerpräsidenten gewählt haben :-(
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Der Nachwuchs geht

Viele Nachwuchs­forscher in der Medizin verlassen Deutschland, um dauerhaft in den USA oder in Groß­britannien tätig zu werden. Im Gegen­satz zu Deutschland könne man dort als Arzt klinische Tätigkeit und Wissen­schaft miteinander in Einklang bringen. Wie beurteilen Sie die Rahmen­bedingungen für medizinische Forschung in Deutschland? Ist in den USA und in Großbritannien wirklich alles besser? Mit welchen Maßnahmen könnte der Forschungs­standort Deutschland an Attraktivität gewinnen?

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