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am Samstag, 21. Juli 2001 um 01:10
 

streik auf japanisch

ich hatte geplant an befreundete kollegen e-mails zu schicken (schneeballsystem), die wieder an andere etc.
ziel ist eine verabredung an einem bestimmtem tag z.b. eine grüne armbinde zu tragen, die soll zeigen daß man unzufrieden ist und prinzipiell streikbereit ist, es folgt die gelbe und bei rot wird nicht mehr hingegangen. das soll zur solidarisierung beitragen, zunächst ohne persönliche "gefahr" und wäre auch öffentlichkeitswirksam. ziel des streiks wäre, daß wir nur die stunden bezahlt bekommen, die wir arbeiten (hier grenzen wir uns angenehm von den piloten ab. und wenn gestreikt wird geht aber niemand hin (es soll weh tun, der notdienst kann sehr gut von fachärzten geleistet werden, die brauchen in der zeit ja nichts zu dokumentieren, da geht das schon)-

wie findet ihr die idee?
am Samstag, 21. Juli 2001 um 22:40
 

Trauen wir uns?

Ich glaube, von soviel Konfrontation sind wir noch weit weg. Leider sind ja die Chefs nicht motiviert. Wie wäre es mit einer anonymen Umfrage, möglichst systematisch in allen Kliniken? Dann wüßte man, wieviel Rückhalt es gibt.
Damit könnte man dann auch an die Öffentlichkeit gehen.
Ich setze auf Klgen und den Nachahmer-Effekt. Wenn man sieht, daß andere mit Klgen durchkommen, motiviert das ungemein.
P.S.: Man sollte auch der Öffentlichkeit klarmachen, daß wir nicht jederzeit unentgeltlich für alles Mögliche zur Verfügung stehen, was sonst keiner machen will. Ich habe oft das Gefühl, daß wir so von Papierkram und nichtärztlichen Aufgaben erschlagen werden, daß die Patienten beinahe schon als Störfaktoren im Arbeitsalltag empfunden werden.
Gruß,
Liberty
am Montag, 23. Juli 2001 um 09:53
 

streik

hi liberty,

ich hätte mehr feedback erwartet, aber du hast vermutlich recht, dafür ist die zeit nicht reif, vermutlich wäre der erste schritt wirklich eine gewerkschaft für assis und aips
am Montag, 23. Juli 2001 um 15:07
 

Wie gründe ich eine Gewerkschaft?


Jedenfalls kommentiere ich Deine Grundsatzrede auf der 1. Hauptversammlung von "bones' union".

Aber was mache ich in den nächsten 15 Jahren?

Ich weiß schon: Das Maul halten.

Liebe Grüße

Egmont
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Ausbeutung junger Ärztinnen und Ärzte

Ärzteschaft im Umbruch: Die Ausbeutung der Arbeitskraft und die Überlastung insbesondere junger Ärztinnen und Ärzte hat das Deutsche Ärzteblatt in mehreren Beiträgen thematisiert. Auch auf dem 104. Deutschen Ärztetag in Ludwigshafen war es ein zentrales Thema. Der Druck dürfe nicht weiter von oben nach unten weitergereicht werden, hieß es. Dieses Forum soll den Ärzten als Plattform für den persönlichen Erfahrungsaustausch dienen. Wir bitten, dabei auf persönliche Verunglimpfungen und insbesondere auf Namensnennungen zu verzichten. Die Redaktion behält sich vor, derartige Beiträge zu entfernen

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