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am Mittwoch, 19. Mai 2004 um 11:32
 

Alternativberufe für Ärzte

Ich bin ein Medizinstudent im PJ. Seit einiger Zeit frage ich mich, welche Alternativen zum "halt ganz normal als Arzt arbeiten" es nach dem Studium gibt. Wenn mir da jemand helfen kann und mir ein Paar Alternativen nennt, wäre es KLASSE!!! Vielen Dank im Voraus. Gruß,

Weelspin
am Mittwoch, 19. Mai 2004 um 13:07
 

Da gibt es was...

- die Pharmaindustrie sucht an verschiedenen Stellen Ärzte
- Postarzt, Betriebsarzt
- Versicherungen
- Medizinischer Dienst
- Kreiswehrersatzamt (muss man wohl bei der Bundeswehr sein, oder?)
- Gesundheitsamt
Gelegentlich suchen auch Verlage, die medizinische Buecher oder Zeitungen herausgeben, Aerzte.
Guck doch einfach mal eine Zeitlang in das Aerzteblatt oder in die groesseren Tageszeitungen.

//M

am Mittwoch, 19. Mai 2004 um 14:12
 

Besorg Dir als erstes mal eine Weiterbildungsordnung

mit den Inhalten aller Weiterbildungen bei Deiner nächsten Landesärztekammer. Denn die vom Vorschreiber genannten Bereiche sind sinnvollerweise auch nur mit klinischer Vorbildung als eigene "Nische" sinnvoll. Auch z. B. als Betriebsarzt oder im Gesundheitsamt musst Du mindestens 2 Jahre Innere vorweisen um dort nicht in einer "Sackgasse" zu landen. Medizinische Dienste bevorzugen ohnehin Fachärzte unterschiedlicher Fachrichtungen. Alle genannten Alternativen zur Klinik werden heutzutage gerne von Fachärzten, v. a. Internisten besetzt (das Angebot ist gross), demzufolge schwer für einen ohne klinische Weiterbildung dort auf Dauer Fuss zu fassen.. Außerdem sind die genannten Bereiche bei näherer Kenntnis der tatsächlichen Arbeitsbedingungen für manch einen dann doch keine echte Alternative. Es gibt ja auch noch die Möglichkeit ins Ausland zu gehen..
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Der Nachwuchs geht

Viele Nachwuchs­forscher in der Medizin verlassen Deutschland, um dauerhaft in den USA oder in Groß­britannien tätig zu werden. Im Gegen­satz zu Deutschland könne man dort als Arzt klinische Tätigkeit und Wissen­schaft miteinander in Einklang bringen. Wie beurteilen Sie die Rahmen­bedingungen für medizinische Forschung in Deutschland? Ist in den USA und in Großbritannien wirklich alles besser? Mit welchen Maßnahmen könnte der Forschungs­standort Deutschland an Attraktivität gewinnen?

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