Habe vor kurzem das Studium beendet und bewerbe mich, habe aber das Gefühl das es etwas schwieriger ist, eine Assistenzarztstelle zu bekommen als ich dachte!! Ist es ein generelles Problem? Ich bin zu verschiedenen Gesprächen vorgeladen worden, mit tagelangen anschließenden Hospitationen, am letzten Tag hieß es nicht selten: Es gibt eigentlich im Moment keine Stellen, aber wir würden gerne Ihre Unterlagen behalten für den Fall, daß etwas frei wird. Für die Kosten komme natürlich nur ich auf! Manchmal machte die Verwaltung Probleme, manchmal wurde mir eine Stelle mit niedrigerer Bezahlung angeboten, oft machte die Verwaltung Probleme. Liegt es denn daran, dass es keinen AIP mehr gibt und deshalb die Neueinstellungen schwieriger sind, oder liegt es bloß an mir (bin zwar nicht promoviert, habe aber mit "gut" abgeschlossen und bin örtlich ungebunden).
probiert ? In Brandenburg, möglichst weit von jeder Großstadt entfernt ? Hinter Bautzen ? In Ostvorpommern ? In Thüringen sind auch ein paar Talschaften mit KHs ausgestattet.
Die Erfahrungen sind doch nur recall-phänomene von Chefs nach dem Motto: Schöne Mittneunziger, wo seid Ihr hin, wo sind die Statisten, die mir in der Schmierenkomödie noch mitmachen ?
Das war das, was du hättest tun sollen. Stattdessen hast du es abgeschlossen. Das war Dein Fehler. Möglicherweise auch noch ohne Titel. Der könnte Deinen Marktwert etwas erhöhen.
Also, das Studium ist zu Ende, die Promotion auch fast (fertig geschrieben, im Moment lese ich sie noch ein mal durch). Bitte um konstruktive Beiträge, Wortspiele bringen mich nicht weiter.
Danke an Patientenanimateur und alle die, die weiterhelfen wollen.
Wenn Du wirklich ortsungebunden bist, solltest Du die neuen Bundesländer in Betracht ziehen. Anders als von vielen (westlichen) Hetzern gerne kolportiert, gibt es dort auch noch richtig gute Kliniken. Gerade private Betreiber wie Helios geben sich hier oft mehr Mühe als öffentliche Träger, um die Standorte zu halten. Ein weiterer Vorteil kann sein, dass wenn Du einmal bei einem Konzern drin bist, ist es leichter innerhalb auch zu einer anderen Weiterbildungsstelle zu wechseln.
Viele Nachwuchsforscher in der Medizin verlassen Deutschland, um dauerhaft in den USA oder in Großbritannien tätig zu werden. Im Gegensatz zu Deutschland könne man dort als Arzt klinische Tätigkeit und Wissenschaft miteinander in
Einklang bringen. Wie beurteilen Sie die Rahmenbedingungen für medizinische Forschung in Deutschland? Ist in den USA und in Großbritannien wirklich alles besser? Mit welchen Maßnahmen könnte der Forschungsstandort Deutschland an Attraktivität gewinnen?