müssten ausschliesslich in deiner person zu suchen sein, denn alles was formal approbiert ist, wird derzeit bei vollbeschäftigungssituation eingestellt
... dass es NUR am Bewerber liegt, wenn noch keine Einstellungsentscheidung getroffen wurde. Ich würde die Gründe eher in den unprofessionellen Rekrutierungsstrategien eines Großteiles der deutschen Chefärzte vermuten: Entscheidungsstau - Planungsunfähigkeit - Mediokratie.
Ich denke mal, dass sie 2 Tage voher anrufen werden, um dem Kandidaten die Stelle zuzusagen, mit 6-Monatsvertrag und Zeugnis danach nur wenn der Anwalt an die Tür klopft. Man fragt sich, ob Herrn Bundeskanzler Schröder angeraten sei, das Attribut der faulen Säcke nicht nur auf die Lehrer zu beschränken ...
Wo sieht es denn besser aus, ich dachte in England würde es besser aussehen, aber je mehr ich mich damit beschäftige desto unwahrscheinlicher kommt es mir vor, man bedenke die Flut an Kollegen aus Indien, Pakistan und vor allem seit kurzem aus den neuen EU-Staaten. USA? Da habe ich, meiner Meinung nach wenig Aussichten auf Maxillofacial Surgery. Weiß denn jemand denn etwas näheres über Maxillofacial surgery in diesen beiden Länder und überhaupt im Ausland?
@ulla2, da Du uns nicht näher kennst würde ich an Deiner Stelle davon absehen, derartige Kommentare von sich zu geben. Es sind verschiedene Gründe zuständig und nicht "jeder ist selber Schuld"!! Wobei dies im Einzelfall zutreffen könnte, dafür kennst Du uns, wie gesagt, zu wenig.
Viele Nachwuchsforscher in der Medizin verlassen Deutschland, um dauerhaft in den USA oder in Großbritannien tätig zu werden. Im Gegensatz zu Deutschland könne man dort als Arzt klinische Tätigkeit und Wissenschaft miteinander in
Einklang bringen. Wie beurteilen Sie die Rahmenbedingungen für medizinische Forschung in Deutschland? Ist in den USA und in Großbritannien wirklich alles besser? Mit welchen Maßnahmen könnte der Forschungsstandort Deutschland an Attraktivität gewinnen?