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am Samstag, 2. Juli 2005 um 11:20
 

nichts hinzuzufügen

außer das es an großen Kliniken manchmal etwas spannender zugeht aber dort das klima etwas rau ist.
die jetzt in rente gehenden chefs haben unser gesundheitssystem wie eine bananenrepublik verkauft. wir baden es jetzt aus. und die derzeitigen chefs sind nicht zu beneiden, allerdings kriegen die immer noch ca 130 kilo€. diese stellen sind aber knapp und man kann nicht darauf spekulieren, auch die ochsentour über habil garantiert nichts. Schlüssel alle Fachärzte/Chef reicht von ca. 40 (Neuro) bis > 200 (anästhesie) zu eins. solltest du gerne forschen, dann studier medizin als basis und noch eine naturwissenschaft dazu und peile gar nicht die klinik an.
am Samstag, 2. Juli 2005 um 11:46
 

In den Foren

des Deutschen Ärzteblattes habe ich bisher nichts besseres gelesen.Dieser
Beitrag sollte einer großen Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. Er ist
ausgewogen, verschweigt und beschönigt nicht, verzichtet aber auf einseitige
Hasstiraden und das übliche "Rumgejammere". Er ist dashalb auch für
Außenstehende in hohem Maße glaubwürdig.
Ich gratuliere!

doc partisan
am Samstag, 2. Juli 2005 um 13:09
 

Doolittle did a lot!

Lieber DrDoolittle

Die Reaktionen Deiner Kollegen sprechen für sich. Irgendwie has Du es geschafft die Tragik unserer Misere auf den Punkt zu bringen. Ohne Anprangerei. Ohne Jammerei.

An die Forumshüter des Deutschen Aerzteblattes:

Sicherlich stimmen Sie uns zu, dass ein so aussergewöhnlich ergreifender Beitrag unbedingt an Herrn Stüwe weitergeleitet werden muß. Ihr Mut diesen Beitrag zu drucken wird mit nachhaltigen Reaktionen belohnt werden.

Es lohnt sich immer noch an diesem Forum teilzunehmen, trotz veganer Auswüchse.

CS
am Samstag, 2. Juli 2005 um 14:43
 

vielen Dank für die vielen Beiträge!

...hatte schon die Befürchtung ich wäre hier an der falschen Adresse um über dieses Thema zu reden. Nach den teilweise sehr informativen Beiträgen habe ich den Eindruck dass das Übel am Arztberuf vereinfacht ausgedrückt die Arbeit im Krankenhaus sowie wohl auch teilweise in der eigenen Praxis ist. Nun besteht meine Motivation Medizin zu studieren zum einen daraus ,dass die Arbeit an sich sicher nicht langweilig und unintressant ist. Zum anderen will ich Medizin studieren,weil meiner Meinung nach man in keinen anderem Beruf ein so weitreichendes Spektrum hat was man danach letztlich arbeitet. Ich könnte mir auch gut vorstellen, da die Arbeit im Krankenhaus sowie in der Praxis so unattraktiv ist, Arbeitsmediziner oder Pathologe oder auch einen Job in der Verwaltung zu machen. Da wirft sich nur folgende Frage auf: Kann man sich denn nach dem Studium vor der Arbeit im Krankenhaus drücken? Naja wenn das nichts wird,(und im Moment sieht es danach aus) werde ich wohl Pharmazie studieren. Muss mich eh so langsam bewerben.
am Samstag, 2. Juli 2005 um 14:50
 

Ja, kann man

Aber während des Studiums nicht. Da stehen 16 Monate unbezahltes Praktikum an. Wenn also die Kommilitonen von den anderen Fakultäten am Strand liegen, tanzt Du morgens um 7:30 Uhr zum Blutabnehmen an.
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Der Nachwuchs geht

Viele Nachwuchs­forscher in der Medizin verlassen Deutschland, um dauerhaft in den USA oder in Groß­britannien tätig zu werden. Im Gegen­satz zu Deutschland könne man dort als Arzt klinische Tätigkeit und Wissen­schaft miteinander in Einklang bringen. Wie beurteilen Sie die Rahmen­bedingungen für medizinische Forschung in Deutschland? Ist in den USA und in Großbritannien wirklich alles besser? Mit welchen Maßnahmen könnte der Forschungs­standort Deutschland an Attraktivität gewinnen?

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