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am Donnerstag, 23. März 2006 um 09:16
 

Ich bin nur eine stinknormale Omi, die zum 65. Geburtstag einen Laptop und einen Internetanschluss mit DSL-Flatrate geschenkt bekommen hat und nun statt Krimis zu lesen im Internet surft und dabei gemerkt hat, dass die Hintergründe unseres Gesundheitswesens spannender als alle Krimis sind.

Liebe Grüße vom Maulwurf - und weiter so!

am Donnerstag, 23. März 2006 um 11:14
 

Die Forderung war ZU plakativ formuliert


>>Fazit: Ärztevertrag nur auf Basis BAT verhandeln. Bei Weihnachtsgeld+Urlaubsgeld auf den alten Stand setzen, eine maßvolle Zulage f. Ärzte plus Inflationsausgleich verlangen und bei Dienststufen bessere Bezahlung sowie generell elektronische Zeiterfassung verlangen. Faktisch wären somit BAT+10%+bessere Bezahlung von Überstunden/Dienste zu fordern und das ist wesentlich besser zu verkaufen, als TVÖD +30%.<<
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Ich vermute, mit *dieser* Erklärung hätte die Gehaltsforderung des MB weniger oder gar keine Empörung hervorgerufen.

Ich und auch die Leute meiner Umgebung sind davon ausgegangen,dass sich die 30%-Forderung des MB auf den BAT bezieht, weil der TVöD vom MB nicht unterschrieben worden ist und in den Ländern noch gar nicht gilt.

Ich meine, wenn der MB der Öffentlichkeit etwa folgendes gesagt hätte, wäre dieses Missverständnis nicht entstanden:

"Der BAT soll durch den TVöD ersetzt werden. Aufgrund berufsspezifischer Konstellationen würde diese Umstellung bei vielen (?) Ärzten im öffentlchen Dienst zu hohen Einbußen führen. Deshalb hat der MB den TVöD nicht unterschrieben und will mit den Arbeitgebern einen arztspezifischen Tarifvertrag (TVÄ) abschließen, der die Ärzte nicht schlechter stellt, als sie es nach BAT wären, sondern zu einer moderaten Gehaltserhöhung von ?? Prozent führt."

p. s. Dass Ärzte an kommunalen KHs durch einseitig vorgenommene Umstellung von BAT auf TVöD Einbußen erlitten haben, weiß ich. Aber dazu werden meines Wissens Verhandlungen mit der VKA geführt.
am Donnerstag, 23. März 2006 um 11:16
 

elektronische Zeiterfassung

>>sowie generell elektronische Zeiterfassung verlangen<<

sehr gute Forderung!!
am Donnerstag, 23. März 2006 um 12:31
 

Stechuhren..

.. einzufuehren ist eine Grundvoraussetzung, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern.

Ansonsten ist man gezwungen, den Damen in der Verwaltung hinterherlaufen, die man nach 16.00 Uhr sowieso nicht mehr erreichen kann. Um dann nachzuweisen, wie lange man malocht hat.

Aber solche wichtigen Kleinigkeiten scheinen keine Rolle zu spielen.

MfG
am Donnerstag, 23. März 2006 um 12:47
 

@wasserträger

Es kann doch nicht so schwer sein eine Gehaltsvorstellung für den Assistenzarzt zu formulieren, oder? Das dies natürlich abhängig ist von Erfahrung etc ist mir schon klar. Ich war es allerdings auch nicht, der von Euro 2600 Gehalt fuer DEN Assi sprach, welches jetzt um 30% erhoeht werden soll. Also...
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Ausbeutung junger Ärztinnen und Ärzte

Ärzteschaft im Umbruch: Die Ausbeutung der Arbeitskraft und die Überlastung insbesondere junger Ärztinnen und Ärzte hat das Deutsche Ärzteblatt in mehreren Beiträgen thematisiert. Auch auf dem 104. Deutschen Ärztetag in Ludwigshafen war es ein zentrales Thema. Der Druck dürfe nicht weiter von oben nach unten weitergereicht werden, hieß es. Dieses Forum soll den Ärzten als Plattform für den persönlichen Erfahrungsaustausch dienen. Wir bitten, dabei auf persönliche Verunglimpfungen und insbesondere auf Namensnennungen zu verzichten. Die Redaktion behält sich vor, derartige Beiträge zu entfernen

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