Das sehe ich genauso: ein grosser Teil der täglichen Arbeit könnte auch von Schwester gemacht werden (so sie denn dazu qualifiziert sind, aber dafür wird schon unser Freund, der Humorexperte sorgen, gell;-)). Wobei ich bei den von Ihnen genannten Tätigkeiten durchaus noch Unterschiede machen würde. So muss ich mir beispielsweise eine chronische Wunde auch regelmässig ansehen und kann mich nicht nur auf die Aussage der Pflegekraft verlassen. Und AGNES kann dabei auch nur bedingt hilfreich sein, denn das übertragene Bild gibt nun mal (noch?) keine Geruchsinformation, und die ist, das wissen Sie als Praktikerin sicher nur zu gut, immens wichtig. Erstaunlich finde ich nur, dass Sie so nachdrücklich die Kompetenz von Pflegekäften unetrstreichen und dann, wie im anderen threat angedeutet, ihnen nicht einmal eine ordnungsgemässe Medikamentengabe zutrauen, so dass Sie Ihre Pflegepatienten regelmässig mit parenteralen Medikamentengaben ärgern müssen... Ein Widerspruch?? Nebenbei gesagt und mit Verlaub: Hochmut kommt vor dem Fall! "Bei mir gibt es keine Abszesse, ich arbeite sauber" haben schon ganz andere gesagt, so dass weiterhin der Grundsatz gilt (auch hier im Forum an den Haaren herbeigezogenen Ausnahmen zum Trotz): es gibt KEINE Indikation für eine i.m. Gabe! Schönen (Rest-)Sonntag noch! G.
>>as sehe ich genauso: ein grosser Teil der täglichen Arbeit könnte auch von Schwester gemacht werden (so sie denn dazu qualifiziert sind, aber dafür wird schon unser Freund, der Humorexperte sorgen, gell;-)). Wobei ich bei den von Ihnen genannten Tätigkeiten durchaus noch Unterschiede machen würde. So muss ich mir beispielsweise eine chronische Wunde auch regelmässig ansehen und kann mich nicht nur auf die Aussage der Pflegekraft verlassen. Und AGNES kann dabei auch nur bedingt hilfreich sein, denn das übertragene Bild gibt nun mal (noch?) keine Geruchsinformation, und die ist, das wissen Sie als Praktikerin sicher nur zu gut, immens wichtig.>> !!!!!!!!!!! Genau so!
>>Erstaunlich finde ich nur, dass Sie so nachdrücklich die Kompetenz von Pflegekäften unetrstreichen und dann, wie im anderen threat angedeutet, ihnen nicht einmal eine ordnungsgemässe Medikamentengabe zutrauen, so dass Sie Ihre Pflegepatienten regelmässig mit parenteralen Medikamentengaben ärgern müssen... Ein Widerspruch??>> Nö, kein Widerspruch. Sie können die Zustände in Altenpflegeeinrichtungen nicht mit denen in rein medizinischen vergleichen. In dem Heim, in dem meine Patienten sind, arbeiten viele angelernte Kräfte, die aus ganz anderen Berufen kommen und sehr viele Schwestern aus dem Balkan (Serbien), die schlicht Schwierigkeiten haben, schriftliche Anweisungen zu lesen. Ich ärgere meine Patienten nicht, ich versuche der Allgemeinheit Kosten zu ersparen, indem ich die alten Leutchen "in Schuß" halte; ich versuche, den Schwestern zu helfen, indem sie nur das wirklich Notwendige oral verabreichen müssen (andere Bewohner in diesem Heim bekommen teilweise bis zu acht verschiedene Medikamente oder mehr), es gibt bei diesen Bewohnern teilweise unerwünschte Arzneimittelinteraktionen, Verwechslungen, dementsprechend oft Notarzt oder KH-Einweisung....
>>Nebenbei gesagt und mit Verlaub: Hochmut kommt vor dem Fall! "Bei mir gibt es keine Abszesse, ich arbeite sauber" haben schon ganz andere gesagt, so dass weiterhin der Grundsatz gilt (auch hier im Forum an den Haaren herbeigezogenen Ausnahmen zum Trotz): es gibt KEINE Indikation für eine i.m. Gabe!>> Jein. Erstens: Was habt ihr immer alle mit euren i.m. Spritzen? Selbverständlich ist das die Ausnahme!!! Ich renne nicht wie wild durch die Gegend und verteile irgendwelche Spritzen; selbverständlich wäge ich sehr sorgfältig ab, für wen das in Frage kommt und für wen nicht. Ich habe ja nicht nur bettlägrige und pflegebedürftige Patienten dort. Spritzenabszesse: Das ist vermeidbar! Jedenfalls unter zivilisierten Bedingungen, wie wir sie haben. Ist mir auch noch nie passiert! Ich wollte ja nur den Herrn Experten ein wenig ärgern, weil er immer gar so gescheit ist..... Grüße Ekaterina
Da muß ich Sie enttäuschen. Aber Ihre Gedankensprünge, mit denen Sie eine ganz simple Frage umgehen und dann bei Orangen und Helikoptern landen, sind etwas schwierig nach zu vollziehen. Aber das kenn ich ja schon..... Gute Besserung! Ekaterina
Viele Nachwuchsforscher in der Medizin verlassen Deutschland, um dauerhaft in den USA oder in Großbritannien tätig zu werden. Im Gegensatz zu Deutschland könne man dort als Arzt klinische Tätigkeit und Wissenschaft miteinander in
Einklang bringen. Wie beurteilen Sie die Rahmenbedingungen für medizinische Forschung in Deutschland? Ist in den USA und in Großbritannien wirklich alles besser? Mit welchen Maßnahmen könnte der Forschungsstandort Deutschland an Attraktivität gewinnen?