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am Donnerstag, 15. Juni 2006 um 20:03
 

"Fortbildung" - Gefunden bei der Bayerischen Landesärztekammer


[ZITAT]
Impfungen
Risiken und Nutzen

Ein Streitthema!
Zweifellos kann man heute davon ausgehen, dass Impfungen bezüglich der Bekämpfung von Kinderkrankheiten ihre Wirkung hatten. Es gibt so gut wie keine Polio, Diphtherie, Tetanus etc. mehr, wenngleich der Streit hier weiter geht! – Welche Rolle spielen bessere Hygiene, besserer Ernährungszustand, Vorsorge, sowie Aufklärung?

Die Kehrseite der Medaille?
Die Frage drängt sich auf: Welchen Preis wir dafür bezahlen? Kinder sind insgesamt nicht gesünder? Schwere Pathologien werden immer häufiger beobachtet! Haben wir etwas übersehen?

Die Genologie gibt darauf eine Antwort.
Bei der Geburt liegen in unseren Genen die Krankheitsneigungen der Zukunft bereits vor. Das wissen wir inzwischen sicher über Diabetes, Krebs, Rheuma und andere schwere Krankheiten. Wir wissen auch dass es Aktivatoren braucht, diese Dispositionen aus ihrem latenten Zustand zu wecken und in manifeste Krankheiten zu bringen.
Wer kann mit Sicherheit behaupten, dass massive Fremdeiweiß-Gaben, Zusatzstoffe wie Quecksilber, Aluminium, Phenol etc., keinen Einfluss auf diesen Prozess haben? Vor allem wenn sich der Organismus noch in einem unausgereiften, ungeschützten Zustand befindet wie bei einem Baby bis zu einem Jahr?

Die Naturheilkunde kennt den „Konstitutions- oder Reaktionstyp“ schon seit Jahrhunderten.
Es gibt die unterschiedlichsten Typen, die in ihrer eigenen Weise reagieren. Die Therapie hat entsprechend darauf Rücksicht zu nehmen. Die Homöopathie kennt darüber hinaus noch Krankheitsneigungen, die sie „Miasmen“ (nach Hahnemann: Verunreinigungen) nennt. Hier hat Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, jahrzehntelang zusammen getragen, wie sich Krankheiten unter bestimmten Dispositionen fast zwangsläufig entwickeln müssen – die Bestätigung haben wir heute durch die Genologie erfahren. Diese Entwicklungen oder Gefahren zu erkennen und dagegen zu steuern ist die Arbeit eines Therapeuten.

Impfungen sind nicht immer harmlos! Wo sind die Risiken?
Wie kann man sie vermeiden?

Dies sind die Themen, die am Wochenende, vom 14.-16. Juli 2006 in einer Homöopathie-Fortbildungs-Veranstaltung (Referentin: Henny Heudens-Mast) in Ergolding, Bürgersaal, für Ärzte und Heilpraktiker behandelt werden. Zusätzlich wird Frau Petek-Dimmer (AEGIS-Schweiz) über Zusatzstoffe in Impfungen am Samstag-Nachmittag für 2 Stunden referieren, und zwar speziell für Therapeuten. Am Abend des gleichen Tages in einem Vortrag für Laien über „Nutzen und Risiken“ sprechen.

Wer seine Verantwortung für seine Patienten ernst nimmt,
kann sich diesen Themen nicht entziehen.
Das Seminar findet unter der bewährten Leitung von Frau Henny Heudens-Mast statt. Einer international bekannten Referentin mit fast 40 Jahren Praxis-Erfahrung und Autorin verschiedener homöopathischer Bücher. Im Mittelpunkt des Themas werden Impf-Folgeschäden stehen, deren konstitutioneller Hintergrund und Heilmittel.

Zum Thema „Impfen“ (und hier speziell über die Zusatzstoffe in den Seren) spricht Frau Anita Petek-Dimmer von der Organisation AEGIS Schweiz. Sie ist einem internationalen Publikum bekannt durch ihre kritische Auseinandersetzung mit diesem Thema. Wobei sie die Überzeugung gewonnen hat, dass die Informationen zur Sache hauptsächlich von Seiten der Hersteller kommen, was einer objektiven Einschätzung entgegensteht.

Der Seminargebühr für 3 Tage einschließlich Kaffeepausen und Mittagessen beträgt 325 Euro inkl. MWSt. Es ist möglich, nur den Vortrag von Frau Petek-Dimmer am Samstagnachmittag von 16.00 – 18.30 Uhr zu buchen. Hier wird eine Gebühr von 35 Euro inkl. MWSt erhoben.
Der Eintrittspreis für den Samstagabend Vortrag für das interessierte Publikum außerhalb des Seminars beträgt 5 Euro inkl. MWSt.

Dieses Seminar wird von der „Bayerischen Ärztekammer“ als Fortbildungs-Seminar anerkannt.

Dieses Fortbildungsseminar findet vom 14. – 16. Juli 2006 im Bürgersaal in Ergolding
(bei Landshut) statt. Nähere Informationen erhalten Sie mit der Anmeldebestätigung. Zeitlicher Ablauf: Freitag 9.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr, Samstag 8.30 Uhr bis 18.30 Uhr, Sonntag 8.30 Uhr bis 13.00 Uhr. Es gelten die üblichen Stornobedingungen.

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Ich möchte noch in diesem Zusammenhang auf folgende Literatur hinweisen, die im Verlag Kristina Lotz herausgegeben wurden:
Theorie der Unterdrückung“ und „Die Gesetzmäßigkeiten der Miasmen“ von Dr. Prafull Vijayakar,
und die von AEGIS herausgegebenen Bücher von Frau Anita Petek-Dimmer: „Rund ums Impfen“ und
„Kritische Analyse der Impfproblematik“

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Fax-Antwort (08771 / 96 95 17)

Ja, ich melde mich hiermit verbindlich zum Fortbildungs-Seminar vom 14.- 16. Juli 2006 an.
Die Seminargebühr beträgt 325 Euro inkl. 16 % MWSt.

Ja, ich möchte am Fachvortrag für Therapeuten von Frau Petek-Dimmer am Samstagnachmittag von 16.00 – 18.30 Uhr teilnehmen.
Die Gebühr beträgt 20 Euro inkl. 16 % MWSt.

Ich bin interessiert an der Abendveranstaltung über „Impfen – Risiken und Nutzen“
am Samstagabend um 20 Uhr und melde mich dafür an.
Der Eintritt kostet 5 Euro inkl. 16 % MWSt.
Ich werde in Begleitung von ______ Personen kommen.

 Ich bin interessiert an Informationen zu weiteren Veranstaltungen

Ort, Datum Stempel, Unterschrift

Seminar-Organisation Kristina Lotz, Banater Straße 1, 84061 Ergoldsbach
Telefon 08771 / 969512 (9-12 Uhr), Telefax 08771 / 969517
Bankverbindung: Konto-Nr. 55 95 908, Sparkasse Ergoldsbach (BLZ 743 500 00)
UST-Nr.: 132/125/16951 / UST-Ident-Nr.: DE221026609

[/ZITAT]

Ich bitte davon abzusehen, sich bei diesem Seminar anzumelden. Die Fortbildungspunkte wurden hoffentlich gestrichen.

Stand der Dinge ist, daß die BLÄK bei der Anmeldung reingelegt wurde. Und das geht, soweit das bisher ermittelbar war, so:

- Man nehme einen Arzt, der die Fortbildung bei der Ärztekammer eintragen läßt. Was dieser da reingeschrieben hat, läßt sich leider nicht genau sagen. Jedenfalls trug das Seminar offiziell den schönen Titel "Impfen - Nutzen und Risiken, Spezialthema: Impfzusatzstoffe".

- Dann bestücke man das "Seminarzentrum" einer Heilpraktikerin mit Referenten aus der Laienspielerszene: Einer "Homöopathin" die keinerlei in Deutschland gültige Ausbildung besitzt und einer allseits bekannten schweizer Impfgegnerin, die ich eigentlich nur als Hausfrau kenne.

- Die Homöopathin macht die tatsächliche Seminarleitung und die Hausfrau ist "Gaststar" (wenn man später dann in die Vita dieser Leute schauen wird, stellt man fest, daß sie alle angeben schon "vor ärztlichem Publikum" Fortbildungen abgehalten zu haben).

- Erhält man nun (so wie ich) eine Einladung zu diesem Seminar, findet sich der "ärztliche Seminarleiter" überhaupt nicht mehr im Programm. Ja selbst die Fragen, die man an ihn stellt, leitet er hurtig an die Heilpraktikerin weiter, die einem natürlich geschäftstüchtig antwortet.

Sowas geht so lange gut, bis jemand der Sache auf die Schliche kommt.

Einstweilen kann man nur abwarten, was die Ärztekammer mit dem "Seminarleiter a.D." zu tun gedenkt, der nicht einmal auf E-Mails zu "seinem " Seminar antworten kann. In der Regel sind Ärztekammern leider unfähig eine kurze Information per Mail zu schreiben, und brauchen Monate für einen Brief. So bewirbt dieses "Seminarzentrum" nämlich bereits die nächste Fortbildung mit Punktevergabe für November, wie folgt:

"Diese Seminare werden von der Bayerischen Ärztekammer als Fortbildungs-Veranstaltung unter der Leitung von F. W. anerkannt."

325.- Euro soll der Arzt dafür bezahlen. Man erwägt bereits eine Preiserhöhung von 25 Euro, weil alles ja "ach so teuer ist".

Am Ende steht der Arzt ohne Punkte da, weil die Sache aufgeflogen ist, und Punkte nachträglich aberkannt wurden, und hat zusätzlich zum Zeitaufwand noch über 300 Euro für eine Laienveranstaltung mit esoterischen Impfgegnern bezahlt.

H2SO4
am Sonntag, 18. Juni 2006 um 00:14
 

Optimist

Du kriegst für jeden Scheiß Forbildungspunkte.
Wir haben uns als einzige Berufsgruppe ein System aufdrücken lassen, wie es zur Staatsmedizin gehört. Wir lassen uns numerieren und zertifizieren von Bürokraten und bezahlen die noch dafür
Es ist total normal, dass diese ganze Aktion der zwangsweisen Fortbildungspunkte die Scharlatane auf den Plan ruft. Erfahrungsgemäß sind die Ärzte die jenigen, die man dafür auch noch abzocken kann.
am Dienstag, 8. August 2006 um 08:59
 

Leseempfehlung: Bundesgesundheitsblatt, aktuelle Ausgabe.

Werter Herr,

die verpflichtende und nachzuweisende Fortbildung ist eine pure Selbstverständlichkeit für jeden guten Arzt. Probleme damit können nur jene haben, die denken, nach einem Medizinstudium alle Weisheit intus zu haben.

Im aktuellen Bundesgesundheitsblatt wird glasklar dargestellt, dass nicht-fortgebildete Ärzte schlechtere Ärzte sind. Auch wird dort (Artikel von Klemperer) von einem kanadischen "Ärzte-TÜV"-Modell berichtet, das uns in BRD gut zu Gesicht stände. Dort wird berichtet, dass praktizierende Ärzte über 75 Jahre Lebensalter viel häufiger gefährliche Medizin betreiben als jüngere Kollegen.

Insgesamt ist die gesamte Ausgabe des Bundesgesundheitsblatts als ein Plädoyer für eine moderne Fortbildungskultur zu verstehen (weg von Punkten für "Lesen und Zuhören"). Ob die ÄKs/KVs dafür geeignete Organisatoren sind, wage ich zu bezweifeln - wie das Beispiel der infiltrierten Impfgegnerin zeigt.

Außerdem sollte die Approbation mit spätestens 67 Jahren erlöschen, solange noch die Generationen praktizieren, die keinerlei Fortbildung in Ihrer Berufspraxis nachzuweisen hatten.

Freundliche Grüße,

AA
am Samstag, 26. August 2006 um 09:13
 

@arztantagonist

Lass dich mal beim Psychiater untersuchen!!!
Fortbildung ist gut. Aber wenn man Medizin studiert hat, sollte man selbst dafür Verantwortung tragen müssen!!! Die Realität ist ja ehr so, dass sich hier die üblichen Mafiosis anmassen, die Wahrheit gepachtet zu haben und die anderen zu kontrollieren. Beispiel: Ärztekammer. Massenweise falsche Auskünfte von sog. Sachbearbeitern. Professoren an Universiäten, die ihren letzten Patienten vor 15 jahren gesehen haben und nun in lächerlichster Weise Belehrungen vornehmen wollen ( und diese Kategorie wird immer grösser. Die "alten" Profs haben wenigstens noch richtig gearbeitet.
Abgeordente: Stimmen ab und haben nicht einmal das minimalste Wissen über das Gesetz, bei dem sie ihr Fingerchen heben!!! Politiker geben statements ohne den geringsten Schimmer von der Materie!!!
Ich frage mich wirklich, was für eine Psyche du hast. Willst dich immer von irgend einem Arsch kontrollieren lassen. Von der Tippse bei der Landesärztekammer. Vielleicht demnächst von der Reinemachefrau. Die ist ja wenigstens Fachfrau!!! He,he.
Ausserdem frag mal nach, wie die Leute die Ärzte auf Grund solcher schwachsinnigen Diskussionen, einschätzen!! Der Heilpraktiker wird fachkundiger betrachtet als der Arzt. Schalt mal dein Gehirn ein! Oder bist du nur ein Schreibtischtäter!!! So würde ich deinen Beitrag einstufen.
am Sonntag, 27. August 2006 um 15:33
 

warum so derb? Selber Fortbildungsdefizite und deshalb aus BRD weg?

Guten Tag,

ich befürchte, Ihre Flucht aus der BRD ist auf ein Defizit an nachprüfbarer Fortbildung zurückzuführen??

Wenn ich Ihre Beiträge (unter Schmerzen) querlese, habe ich den Eindruck; Sie sind einfach überfordert mit einer wissenscahftlichen Einschätzung von Angeboten im weiten Feld der Para-Medizin. Sie sind doch ein Homöo-Verfechter, ein IGeL-Sympathisant, usw.

Dass sich solche Vögel nicht gerne weiterbilden lassen, ist klar...

Zurück an die Globuli... Gruß, AA
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Ärzte-TÜV

Bundes­gesund­heits­ministerin Ulla Schmidt fordert einen Ärzte-TÜV, das heißt eine regelmäßige Kontrolle des ärztlichen Fort­bildungs­standes. Dies wird von den meisten Ärzten abgelehnt. Die Ärzte­kammern verweisen auf die erfolgreiche Umsetzung der freiwilligen zertifizierten Fortbildung. Was ist Ihre Meinung?

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