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am Dienstag, 19. September 2006 um 16:05
 

Doktorarbeit Vorteil für späteren Job in Schweden?

Hej!
Ich war die letzten zwei Semester in Lund und habe dort als Erasmusstudent studiert. Nach meiner Approbation möchte ich wieder nach Südschweden gehen. Im Moment stehe ich vor der Entscheidung eine klinische bzw. experimentelle Doktorarbeit zu beginnen. Habt Ihr Erfahrung, wie eine deutsche Doktorarbeit von den Schweden gewertet wird und ob eine experimentelle Arbeit mehr von Vorteil ist?
am Dienstag, 19. September 2006 um 16:12
 

lästig, diese mehrfacheinträge zu selben themen

wer ein biserl suchet, der findet auch:

http://www.aerzteblatt.de/v4/foren/beitrag.asp?id=71957

da steht die antwort klar und deutlich drinnen! suchfunktion und hirn einschalten!
am Dienstag, 19. September 2006 um 16:17
 

Doktorarbeit

Zum Thema in Schweden will ich mich hier nicht äussern. Zum Thema experimentell oder klinisch schon.
Ich denke jede Doktorarbeit sollte einen gewissen Standard an guter Forschungsarbeit erfüllen. Das ganz generell. Eine Arbeit über den Blutverlust bei der Implanation von Brustimplantaten, wie einmal vergeben, wobei der Student nie bei OP usw anwesend war und das Blut von PJ Studenten abgenommen wurde und das an 20 Patientinnen ist Schrott!!!! Aber evt. Realtiät.
Daneben gibt es experimentelle Arbeiten. Viele sind sehr aufwendig. Bei vielen Kollegen war die Betreuung gut bei anderen aber schlecht. Manche Kollegen haben 1 bis 3 Semester sich um ihre experimentelle Arbeit gekümmert und dafür sog. Freisemester genommen. Malocht bis zum geht überhaupt nicht mehr und dann hat sich von den Profs keiner mehr dafür interessiert. Da war die Zeit in den Wind geschossen und die Kollegen haben bis heute keine Arbeit. Bitte: Nicht weil sie zu doof oder faul waren!!!
Ich habe eine anspruchsvolle Arbeit in der Pathologie unter guter Betreuung gemacht und es ist etwas für mich und bei der Arbeit herausgekommen. So ist es durchaus befriedigend.
Mein Rat: Erkundige dich und vor allem über deinen Doktorvater. Wenn mach eine Arbeit, die dich interessiert. Mach keinen Schrott für den du dich schämen musst, aber sei wachsam, dass man dich nicht verarscht.

Das in Kürze: Viel Glück.

Achim
am Dienstag, 19. September 2006 um 20:44
 

Ach du liebe Zeit !

Sagt mal..... man sollte glauben ihr konkurriert um eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni. Sieht man es dem Kollegen an, dass er eine Doktorarbeit ueber den Blutverlust bei Brustimplantaten geschrieben hat ? Sieht man es mir an, dass ich meinen dott. (I) nach dem Studium in Rom bekommen habe ? (Jeder bekommt ihn, wenn man das Studium abschliesst), was ist mit den vielen anderen Länder, in denen man den Titel nachgeworfen bekommt. Wo bitte liegt der Stolz, wenn man in Deutschland fuer seine zwei Buchstaben geknechtet und getrietzt wurde ?
Um in einer vårdcentrale im hohen Norden zu arbeiten ist ein solcher Titel völlig egal, wilst du Dozent werden, dann wohl eher nicht. Wenn um die Grundausbildung und Weiterbildung von Ärzten nur halb soviel Tanz gemacht wuerde, wie um diesen Doktortitel, dann wären wir ein Stueck weiter.

Komm nach Schweden, mit oder ohne Doktortitel. Hier kuemmert man sich einen Deit darum und das ist einfach wunderbar !
am Mittwoch, 20. September 2006 um 07:39
 

Promotion

Es geht denke ich nicht nur um Dr. Ich muss sagen, obwohl ich sehr viel Zeit investieren musste, hat es mir einfach auch viel Spass gemacht. Man hat Kontakte geknüpft, hat sich mit wissenschaftlichen Arbeitstechniken vertraut gemacht. Nebenbei habe ich Englisch gelernt, das man auch anwenden kann ( was bei mir sicherlich nach der Schule nicht der Fall war). Mir hat es einfach viel gebracht. Also es muss nicht so negativ sein, wenn man sich nicht ausbeuten lassen will. Idiotische Arbeiten würde ich einfach nicht machen. Wieviele heute im Umlauf sind, weiss ich nicht mehr, da ich ja als Gruffti nicht mehr so viel Kontakt zur Basis habe.
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Schweden

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