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am Mittwoch, 23. Januar 2008 um 10:08
 

Der blanke Neid

ach du hast gar keinen Titel- dann wuerde ich auch nicht derart ueber anderer Kollegen Arbeit herziehen.
Aber zugegeben ist das Klima in Schweden diesbezueglich angenehmer, aber täusch dich nicht. Da haben viel mehr als du glaubst eine "Avhandling" in der Schublade, nur reden sie nicht darueber, obwohl sie es mit Stolz tun könnten. Das ist denen eher peinlich. Fand ich auch immer sehr merkwuerdig. Ich jedenfalls bin stolz auf das "bisschen" mehr ARbeit, das ich geleistet habe. Hälsningar till Sverige
am Mittwoch, 23. Januar 2008 um 10:11
 

Quousque tandem abutere, Galliano, patientia nostra?

Da bin ich jetzt schon froh, daß sie mich aufgeklärt haben. Und ich dachte immer man muß einen Doktor gemacht haben um sich so nennen zu lassen. Da hätte ich mir meine Promotion ja sparen können. Das ist aber ärgerlich.
Ich habe übrigens auch genügend Patienten mit denen ich mich duze, das ändert aber nichts an der juristischen Sachlage bezüglich des Führens von akademischen Graden, oder ?

am Mittwoch, 23. Januar 2008 um 13:07
 

Und manche, die

keinen haben, fühlen sich schon etwas eingeschränkt:

Wie in der Fabel mit dem Fuchs und den Weintrauben. (sind mir viiiel zu sauer).

Ich habe eine nette (und hübsche UND kluge) Kollegin, die in Dt. ohne diese Buchstaben nicht vorwärts kam und nun in Frankreich arbeitet (und immer wieder traurig ist, das es (allerdings noch in den zeiten der Ärzteschwemme) ohne Promo nix mit gescheiter Stelle wurde. Und da sie sehr heimatverbunden ist - immer wiedr mal traurig. Kinder in der Schulen etc. lassen aber den Weg zurück schwer sein.

Ich bin auf alle Fälle froh (zumindest für den deutschsprachigen Raum) auf die Frage: Dr.? JA! sagen zu können. Die Arbeit ist publiziert worden, und ich habe im Gegensatz zu Physikern etc. neben der Forschung noch eine Vollzeitjob ausgeübt.
Trotzdem: Vielelicht ist die österreichische Variante Dr.med. univ. die ehrlichere?? Also Dr. titel dazu, weil es bei den ärzten eher die berufsbezeichnung als die akad. Graduierung ist. Aber das weiss auch das akademisch gebildet Publikum:
Bei der Hochzeit meiner Cousine sagte ein älterer Gast (Dr.med. habil) zum (relativ jungen) Brautvater: Dr.ing? Respekt!

Lg aus der kleinen Welt des jetfreinds
am Mittwoch, 23. Januar 2008 um 13:11
 

fabel

Der Fuchs und die Trauben

An einer hohen Mauer wuchs ein Weinstock empor. Daran hingen herrliche saftige Trauben. Das sah ein hungriger Fuchs. Er war gierig und wollte die Trauben haben. Immer wieder sprang er hoch und schnappte nach den Trauben, aber er konnte sie nicht erreichen. Er wollte die Mauer hochklettern, aber auch das schaffte er nicht.

Alle Mühe war umsonst - die Trauben hingen zu hoch! Da sagte der Fuchs verächtlich: „Die Trauben sind mir viel zu sauer!“ Er machte ein hochmütiges Gesicht - und ging davon.
am Mittwoch, 23. Januar 2008 um 19:52
 

ich glaube se ja nicht,

Eure Sorgen möchte ich haben....
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NEIN-Sagen

Der Beitrag „Mehr Mut zum NEIN-Sagen“ von Harald Kamps in Heft 3/2007 scheint vielen Lesern mit seinen Ansichten des deutschen Gesundheitswesens, bei denen der ärztliche Berufsstand von Kritik nicht ausgespart bleibt, aus dem Herzen gesprochen zu haben. Im Kern lautet seine These: Hierzulande fehlt die fachliche Instanz, die gesunde Menschen vor den potenziell gefährlichen Nebenwirkungen des Gesundheitswesens bewahrt und den kranken Menschen den einfachsten Weg zur Besserung zeigt.

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