Hallo, richtig auch noch das letzte ab beim Doktor, falsch Arzt
Hallo,
tja also sollen sie auch das letzt weggeben diesen zugegeben nicht so schwer zu bekommenden Titel. Zuerst wird das AiP abgeschafft, dann die ganzen Teile des Staatsexamens. Ich glaube von dem allem nicht das es ohne Qualitätsverluste geht. Aber alles um was ihr Euch sorgt ist der komische Titel. Der ist auch in Deutschland noch extrem wichtig, da gab es doch mal einen Kanzler der manchen Journalisten zurechtwies, der ihne nur mit Herr Sundso ansprach und nicht mit Herr Doktor, dabei hatte der auch nur über die Entwicklung seiner Partei geschrieben. Sei es drum, manche potentiellen , ehemaligen oder sonstwie Patienten scheint es zu befriedigen den Arzt etwas kleiner zumachen. Das hilft auch nicht wenn der HIV Test positiv ist oder man Krebs hat (oder nur ne Neurose :-) . Aber es gibt einem das Gefühl. Ansonsten ist das wohl allse egal mit den Titeln
1. Wie relevant der Inhalt einer Dissertation ist, kann und soll ein Aussenstehender nicht beurteilen, der nichts von dem Fach in dem sie angefertigt wude, versteht. 2. Es gehört sich, wenn man an einer Universität ist, ein bisschen zur Entwicklung der Wissenschaft beizutragen. Wo soll so etwas sonst passieren? 3. Wenn man dann dafür einen "Dr." bekommt, ist das keine Schande. 4. Der "Dr.med." ist Produkt unbezahlter Freizeitarbeit, akademische Amateurliga. Der "Dr. rer. nat." ist voll professionelle Championsleague. Vergleiche zwischen beiden sind böswillig und irreführend. 5. Die, die sich immer beschweren, sind zu 75% die, die zum "Dr.med." nicht das Zeug hatten. Die sollen hinterher wenigstens nicht so tun, als sei der Titel nichts wert. 6. Die Abbruchrate durch "Betreuerflucht" ist ein echter Skandal. Aber man kann natürlich als Doktorand auch da einreichen, wo der arme Mensch hingewechselt ist (nur die wollen meistens nicht mehr weil sie sich gerade von ihrem Mobbing-Trauma erholen müssen) 7. Alternativ kann man sich an seiner eigenen Uni einen anderen Betreuer suchen. 8. "Diploma Mills" und gekaufte Titel sind meistens Produkte aus den USA. Solange diese US-Doktores vom Volk grundsätzlich für Einsteins Erben gehalten werden und z.B. unsere Gesundheits-Minister(innen) beraten, ändert sich da nichts daran. 9. Leider kennen diese Doktoren kein Schamgefühl, sie hätten es bitter nötig. 10. Dafür können die "echten" Dr. med's" oder "Dr. rer. nat's." überhaupt nichts und haben es deshalb auch nicht verdient, für die Anderen mit Dreck beworfen zu werden. 11. Die Legende von der deutschen Dr-med--Arbeit als Geschenk und erhalten ohne dafür zu arbeiten ist eine urban legend, die Autoren sind Deppen.
Der Beitrag „Mehr Mut zum NEIN-Sagen“ von Harald Kamps in Heft 3/2007 scheint vielen Lesern mit seinen Ansichten des deutschen Gesundheitswesens, bei denen der ärztliche Berufsstand von Kritik nicht ausgespart bleibt, aus dem Herzen gesprochen zu haben. Im Kern lautet seine These: Hierzulande fehlt die fachliche Instanz, die gesunde Menschen vor den potenziell gefährlichen Nebenwirkungen des Gesundheitswesens bewahrt und den kranken Menschen den einfachsten Weg zur Besserung zeigt.