"Eintritt in MVZ... ziemlich genau 4000,- BRUTTO/Monat...ca. 50-60h-Woche, heiße Einläufe seitens des Betreibers/Verwaltung noch und nöcher...Druck,Druck, Druck, weil Betreiber damit ordentlich Cash einfahren will."
Wer sich unter dem TV-Ärzte verkauft ist selber schuld denn der Arbeitsmarkt gibt wesentlich mehr her. Heutzutage braucht sich niemand Druck machen zu lassen. Schon gar nicht von einem MVZ.
MVZ als Einweiser für größere Zentren, die alle in der Hand von einem Betreiber sind haben objektiv große Vorteile. Die zentrale Prozesssteuerung ermöglicht günstige Einkaufspreise für Verbrauchsmaterial. Ein ausgeklügeltes Qualitätsmanagementsystem ermöglicht es einem frischgebackenen BWL-MBA-Absolventen eine ganze Klinik mit angeschlossenen MVZ zu managen. Ob da Platz bleibt für eine Gemeinschaftspraxis von Idealisten entscheiden die Kassen, eher weniger die Patienten. Wem das nicht passt der soll zu Heilpraktiker gehen. Checklisten sorgen dafür, dass auch Anfänger nicht zu viel Betreuungsaufwand durch die Fachkräfte benötigen. In vielen Bereichen reicht es schnell ausgebildete Hilfsarbeiter zu beschäftigen. Keine Chefarzt-Sandkastenspiele mehr. Diese finden nur noch im Topmanagement statt und da haben die Fachkräfte, wie in den meisten größeren Konzernen keinen Zutritt mehr. Die Bezahlung und die Arbeitsbedingungen kann man so regeln, dass sich die Untergebenen einigermaßen wohl fühlen (Natürlich nicht zu wohl, denn das kostet nur das Geld der hart arbeitenden Investoren) Für ein Schaf, das seit der Schulbank keinen anderen Gedanken hatte als die Avantgarde der Kr..cher darzustellen, sollte es ein Traum sein. Jene, die sich da nicht einfügen wollen sollten besser rechtzeitig auswandern bevor sie die anderen Schafe unruhig machen! Ist das jetzt Propaganda?
... freue mich, dass Du wieder schreibst.Habt ihr euch gut eingelebt in Linköping? Ich fundiere auch wieder ,ob ich noch mal in Schweden anfange, scheue aber zur Zeit noch den Umzug u.s.w. Har det sa bra! Kristina
Viele Nachwuchsforscher in der Medizin verlassen Deutschland, um dauerhaft in den USA oder in Großbritannien tätig zu werden. Im Gegensatz zu Deutschland könne man dort als Arzt klinische Tätigkeit und Wissenschaft miteinander in
Einklang bringen. Wie beurteilen Sie die Rahmenbedingungen für medizinische Forschung in Deutschland? Ist in den USA und in Großbritannien wirklich alles besser? Mit welchen Maßnahmen könnte der Forschungsstandort Deutschland an Attraktivität gewinnen?