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am Mittwoch, 5. März 2008 um 16:59
 

@sebbo @dr schmitt

Also keiner will dich hier angreifen ( wir sind ja nicht im Schwedenforum (Grins). ) Aber meine Erfahrungen sind auch ein wenig anders und wenn man sich vor Augen hält, dass die durchschnittliche Vergütung bei mir für einen Patienten in Bayern bei ca 45 euro pro Quartal lagen, dann kommt bei mir schon der Verdacht auf, dass der Tag einiger Kollegen deutlich mehr als 24 Stunden reine Arbeitszeit und die Wochen deutlich länger wie 7 Tage sein müssen. Also wäre die Frage, wie ist diese Statistik zusammen gekommen? Auch an Privatpatienten kann man nicht unendlich verdienen, wenn man ehrlich arbeitet.
am Donnerstag, 6. März 2008 um 02:25
 

@adonis

Na, ja
45€ * 20 Neupatienten am Tag * 5 Tage * 48 Wochen = 216000
plus BG, ausserbudgetliche Ops und Private, Igel ist die Rechnung nicht so abwegig als Orthopäde. Klär mich auf wenn es anders ist.
In Schweden brauchst du ja nur noch die leeren Kaffetassen am Abend zählen- is doch gut so. Gruss uebrigens aus Schweden- bin gerade selbst da als Stafett.

p.s. Was allerdings eine Naturwissenschaftlerin dazu bringt uns unsere möglichen Umsätze vorzurechnen, verstehe ich nicht. Was soll das? Hier geht es auch um Dinge wie Praxisfinanzierung und unternehmerisches Risiko oder will da jemand einen möglichen Gewinn vorgaukeln?
am Donnerstag, 6. März 2008 um 08:00
 

@ihoplappare

Wie es bei den Orthopäden funktioniert kann ich natürlich als Allgemeinmediziner nicht sagen. Bei den Allgemeinmedizinern war es ja so ( soweit richtig abgerechet und nicht nur Karten geschoben). dass deine Patienten mit der Einführung der Praxisgebühr 10-20 Prozent weniger wurden. Wer ist ausgeblieben? Die die definitiv nichts hatten. Richtig so könnte man denken. Aber: Patienten, die bis zu 3 Hausbesuche in der Woche brauchten, die sind nicht weniger geworden. Das Morbiditätsrisiko ist noch mehr auf die Ärzte übergegangen. Krankenhäuser haben früher entlassen usw.. Natürlich hatten einige Kollegen "keine Rückgänge" bei den Patientenzahlen. Frage ist nur warum in Bayern die Kollegen dann die nicht manipulierbaren Lesegeräte gescheut haben, wie der Teufel das Weihwasser. Damit war wohl wiedermal klar: Der Ehrliche ist der Dumme und die KV führte ihre Kontrollaufsicht nicht aus. Wie sie übrigens alle Versuche unterbunden hat, mehr Transparenz ins System zu bringen.
ûbirgens ist man hier in Schweden zumindest im Primärvård auch völlig fehl am Platz, wenn man sich nicht engagieren möchte und ich habe schon erlebt, dass gerade jüngere Kollegen mit recht unrealistischen Erwartungen hierher gekommen sind. Ich denke mal, dass sie hier nicht sehr lange bleiben werden, da auch hier für Geld gearbeitet werden muss.
am Donnerstag, 6. März 2008 um 09:45
 

@ihoplappare

Ganz einfach:

Das sind dieselben Eigenschaften, die einen als 15jährigen Schüler dazu motivieren, sich vor allem für Gemeinschaftskunde und Naturwissenschaften zu interessieren, und einen als 18jährigen Schüler zwischen einer Bewerbung um einen Ausbildungsplatz an der Deutschen Journalistenschule in München und einem naturwissenschaftlichen Studium schwanken lassen:



-Eine Abneigung dagegen, unverstandene Dinge einfach hinzunehmen und auswendig lernen zu müssen.

- Eine Abneigung gegen Lügen und Lügner.

- Ein großes Bedürfnis nach Objektivität, Wahrheit und Gerechtigkeit.

-Ein großes Bedürfnis, den Dingen um sich herum auf den Grund zu gehen.

- Ein Bedürfnis, sich nicht für dumm verkaufen, verar$chen und manipulieren zu lassen.



am Donnerstag, 6. März 2008 um 17:36
 

Jeder ist seines Glueckes Schmied

Ich verstehe nix, aber auch gar nix.

1. Gehört auswendiglernen zu jeder Berufsausbildung. Das ist kein besonderes Merkmal des Mediziners, falls du das meinst. Hier geht es um praktische Dinge, Lebenserfahrung und guten Umgang mit seinen Mitmenschen

2. Wahrheit, Gerechtigkeit...blubb ...blubb.

3. Plapper, plapper sabber, sabber

Macht alles keinen Sinn und gehört hier nicht her.

Tschö
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Aufstand Kassenärzte

Nach den Klinikärzten gehen nun auch die Niedergelassenen auf die Straße: Kassenärzte protestieren gegen Honorarverluste, Arzneiregresse, Bürokratie und politische Gängelung.

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