«1»Seite
2 Beiträge, Seite 1 von 1
am Dienstag, 2. September 2008 um 15:41
 

Wie wär's mit einem Job bei den Flying Doctors? Und gleich noch einen eigenen Piloten mitbringen.


Auch in Australien zieht es die Kollegen offensichtlich eher in die attraktiven Großstädte als aufs Land und sogar die berühmten Flying Doctors haben Nachwuchssorgen.

Allerdings sind die Aussis nach schlechten Erfahrungen mit ausländischen Ärzten inzwischen auch sehr vorsichtig geworden:

Zitat aus:
http://www.welt.de/wirtschaft/article2384009/Australien-gehen-die-Luftretter-aus.html:
____________________________________________________
[....]
Doch die Rekrutierung verläuft schleppend. „Wir suchen seit Mitte Juli einen Arzt, aber das Interesse ist mehr als mäßig“, sagt Ingo Störmer, ein deutscher Anästhesist, der vor knapp zwei Jahren aus Köln zu den fliegenden Ärzten in Dubbo stieß und dort seither als Senior Medical Officer Leben rettet. Seine beiden Notarzt-Kollegen kommen aus Holland und Simbabwe.[....]

Und die Lage spitzt sich zu. Eine ganze Reihe alteingesessener Landärzte steht kurz vor der Pensionierung und löst mangels Nachfolger ihre Praxen auf. „Jüngere Australier hätten keine Lust auf den Knochenjob des schuftenden Dorfdoktors“, sagt Janet Clarkson, praktische Ärztin in Brisbane. Selbst Migranten schreckten häufig zurück, weil sie sich für bis zu zehn Jahre im Busch verpflichten müssen.

Branchenkenner rechnen bereits mit dem Schlimmsten. Denn nachdem jüngst mehrere als Fachärzte eingewanderte Betrüger nach brutalen Mordserien, Terrorakten oder stümperhaften Operationen in Verruf gerieten, haben die Behörden die ohnehin schon komplexen Richtlinien für Einwanderer aus Heilberufen weiter verschärft.


Seit 1. Juli gelten neue Sprachtest-Hürden und striktere Regeln für die Anerkennung ausländischer Medizin-Abschlüsse. Das mache vor allem deutschen Ärzten das Einwandern schwerer, klagt Tracey Green, Personalverantwortliche für die Royal Flying Doctors im Staat Queensland.
Spezialisierte Visa-Vermittler konzentrieren sich bereits lieber auf England, Kanada und Neuseeland als Zielgebiete für die Ärzte-Rekrutierung. [...]

Einen aussichtsreichen Kandidaten für die offene Rettungsarzt-Stelle habe das fliegende Doktoren-Team ausgerechnet in Deutschland ausgemacht.
Doch selbst wenn dieser zusagen und alle bürokratischen Einreisehürden nehmen sollte, bleibt die Lage bei Australiens gemeinnützigem Prestigebetrieb ernst. Inzwischen, so melden die Personalabteilungen im Westen des Kontinents, fehlt es nämlich auch an Piloten.
___________________________________________________

Werden die Piloten etwa auch zu schlecht bezahlt?
am Freitag, 31. Oktober 2008 um 17:09
 

so schlimm scheints ja noch nicht

http://www.welt.de/vermischtes/article2656340/Aufenthalt-abgelehnt-weil-der-Sohn-behindert-ist.html
«1»Seite
2 Beiträge, Seite 1 von 1

Der Nachwuchs geht

Viele Nachwuchs­forscher in der Medizin verlassen Deutschland, um dauerhaft in den USA oder in Groß­britannien tätig zu werden. Im Gegen­satz zu Deutschland könne man dort als Arzt klinische Tätigkeit und Wissen­schaft miteinander in Einklang bringen. Wie beurteilen Sie die Rahmen­bedingungen für medizinische Forschung in Deutschland? Ist in den USA und in Großbritannien wirklich alles besser? Mit welchen Maßnahmen könnte der Forschungs­standort Deutschland an Attraktivität gewinnen?

Letzte Beiträge zu diesem Thema

Login

E-Mail

Passwort


Passwort vergessen?

Registrieren

Eingeloggt als

Suchen in