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am Freitag, 14. November 2008 um 09:59
 

Eine Wiener Krebsstude soll ein Plagiat sein


Es geht um eine Studie über Tumore im Rektalbereich, die von Autoren der Wiener Unikliniken im Jahr 2006 publiziert worden ist.

Als der federführende Autor die Studie bei einer Tagung vorgestellt hat, sei sie einigen Zuhörern bekannt vorgekommen.

Mit Hilfe von Plagiatssuchsoftware sei dann eine Studie aus dem Jahr 2003 gefunden, aus der sich die Wiener Autoren bedient haben könnten.

Zitat aus http://derstandard.at/?id=1226396724762

[.......]
Der Rektor der Wiener Medizinischen Universität, Wolfgang Schütz, fand sich am Montag mit dem Verdacht konfrontiert.

Es "rieche" nach Plagiat, hieß es.

Der Autor hätte das als Missverständnis dargestellt, die Publikation deute aber in eine andere Richtung.

Laut "Österreich" (Freitagausgabe) fordert das Fachjournal der Originalstudie, "Annals of Surgery", Aufklärung und hat bis dahin alle weiteren wissenschaftlichen Publikationen der Abteilung für Chirurgie am Wiener AKH gesperrt. (APA)[....]
am Donnerstag, 20. November 2008 um 21:25
 

Nature: "Etwas ist faul im Staate Oesterreich"

Dies scheint in Österreich ein grosses Problem zu sein.

Siehe auch: http://dentalife.wordpress.com/2008/08/22/etwas-
ist-faul-im-staate-osterreich/

Auch hier musst die Person, welche diese skandalösen
Missstände aufgedeckt hatte nachdem Patienten zu Schaden
kamen und gefälschte Daten publiziert wurden, den Hut nehmen.

Die Berichterstattung im Editorial von Nature über diesen Skandal
hat dem Forschugnsplatz Oesterreich enormen Schaden zugefügt.

Und das beste ist, dass ein Teil der verantwortlichen Personen in
Innsbruck immer noch an der Universität tätig sind.
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Forschungsbetrug

Nach den Ergebnissen einer aktuellen US-Studie scheint es mit der Ehrlichkeit der Wissenschaftler nicht weit her zu sein: Jeder Dritte gab in einer anonymen Befragung an, in den vergangenen drei Jahren mindestens ein straffwürdiges Vergehen begangen zu haben. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft geht davon aus, dass die Situation in Deutschland ähnlich ist. Wie schätzen Sie die Redlichkeit der Forscher ein? Sind Sie vielleicht sogar Opfer von Manipulationen oder wissenschaftlichem Fehlverhalten geworden. Ihre Meinung interessiert uns!

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