67 Beiträge, Seite 7 von 14
am Mittwoch, 11. Februar 2009 um 17:20
 

@Alpenklettertierchen und Miss Liberty

Also, ich könnte mir die von Bergziege geschilderten Situationen in einer großen Bezirksirrenanstalt durchaus vorstellen; insbesondere die forensische Psychatrie wird mit härteren Bandagen arbeiten, als man das so aus psychosomatischen Privatkliniken kennt.

Insgesamt habe ich aber den Eidruck, daß in Deutschland im Großen und Ganzen mit dem "Instrument Psychiatrie" relativ verantwortungsvoll umgegangen wird.
am Mittwoch, 11. Februar 2009 um 17:21
 

PSSSSSSST....

...nicht weiter sagen! Die Männer mit den weißen Anzügen sind doch überall...
am Donnerstag, 12. Februar 2009 um 10:03
 

etwas konkreter

also es handelt sich einmal un eine Abteilungspsychiatrie an einem Kreiskrankenhaus und zwar in Süd-Süd Deutschland in Oberbayern, dann um eine Südbayerische Grosstadtpsychiatrie (keine Uniklinik, sondern um eine Bezirkspsychiatrie9 und um eine Südbayerische Kreisstadtpsychiatrie. In allern drei Psychiatrien habe ich als Weiterbildungsassistenin genügend Missbrauch von Gewalt an Patienten und unsinnige Zwangsmedikation erlebt. In der Kreissatdpsychiatrie habe ich einmal einen patienten, der von der Pozizei nach einem Aussreissen zuück gebracht wurde in dei Arme genommen. Er hatte von dem armen Pozizeihund kleinere Kratzer von seinen Zähnen am Hals und war psychisch völlig aufgelöst. Die Poizei hatte ihn per Poizeihund in seiner Wohnung hinter den Müllbergen herausziehen lassen. Die Zwangsunterbringung erfolgt weil er Messsi war!! Man gebe sich das mal!! Die Gemeingefährlichkeit bestand darin, dass die Decke unter der Last des Computermülls einbrechen hätte können. Dafür wurde er wochenlang zwangsbehandelt! Die Poizei pflegte dort öfters mit ihren Hunden in die Psychiatrie zu kommen. Man wollte sich nicht so ganz persönlich den psychisch Kranken ausliefern.

Das Ganze ist wahr und passierte im Zeitraum zwischen 2001 bis 2005.
am Donnerstag, 12. Februar 2009 um 17:23
 

Gewalt der Staatsmacht...

Polizeibeamte machen sich in jüngster Zeit nicht mit Sanftmut beliebt, das ist richtig.
Ganz besonders schlimm finde ich persönlich auch Razzien durch Zollbeamte auf Baustellen, wo Arbeiter mit vorgehaltener Waffe kontrolliert werden, ob sie ihren Sozialversicherungsausweis dabei haben und ordnungsgemäß angemeldet sind.
Mir scheint immer mehr, daß Verhälnismäßigkeit und die ergriffenen Maßnahmen nicht mehr so recht zueinander passen.

Mit Ruhe und Verständnis kann man bei psychisch ERkrankten viel erreichen, das kann ich auch aus eigener Erfahrung bestätigen. Mehr Einfühösamkeit würde sicher so manche Zwangsmaßnahme ersparen.
am Freitag, 13. Februar 2009 um 11:46
 

Gesellschaft und Psychiatrie

Im Grunde ist das ja auch ein gesellschaftliches Problem, wenn z. B. vor Aufnahme BGB-Beschlüsse über 6 Monate erwirkt werden, weil eine uneinsichtige Schizophrenie-Pat. Telefonterror macht und der Betreuer sich die nächsten Monate erst mal nicht mehr kümmern möchte... Es geht nicht um ein Behandlungsziel, sondern um die schnellste Möglichkeit, Leute aus dem Verkehr zu ziehen, und offensichtlich brauchen unsere Ordnungskräfte das manchmal...

Natürlich ist es so, daß auf einer überbelegten und ärztlich unterbesetzten geschlossenen Station mit entsprechender Anspannung (auch bei der Pflege) es eher zu Zwangsmaßnahmen kommt als bei guter Besetzung und normaler Belegung...

LG Liberty
67 Beiträge, Seite 7 von 14

Vermischtes

Das Forum "Vermischtes" steht Ihnen ständig zur Verfügung: zum allgemeinen Meinungsaustausch, für kollegiale Kontakte sowie für Anregungen und Kritik an die Redaktion. Wir bitten, dabei auf persönliche Verunglimpfungen zu verzichten. Die Redaktion behält sich vor, derartige Beiträge zu entfernen

Letzte Beiträge zu diesem Thema

Login

E-Mail

Passwort


Passwort vergessen?

Registrieren

Eingeloggt als

Suchen in