... werde ich dann wohl mal besser im Zaume halten.
Herzlichen Dank schon mal fuer Eure Tipps!
Ich stecke dann extra Zeit und Energie vielleicht eher in meine Step 2CK/CS Vorbereitung und ein liegengebliebenen Case Report aus der Radiologie-Famulatur in D - vor allem im ersten Monat, wo die mich eh nicht haben "wollten" und dann auf Oberboss-Befehl nehmen "mussten" (hoert sich eher danach an, dass ich mich um 1Uhr entlassen lasse). Einen guten LOR kann ich da vermutlich eh vergessen. Residents gibt es bei den ersten beiden Monate auch vermutlich nicht, die rotieren selten da durch.
Ich will halt von den beiden anderen Stationen in der Radiologie gerne LORs bekommen, damit ich 2x Radiologie, 1xResearch, 1xSub-I (Medicine) habe. Ist mir dann mehr denn je ein Raetsel, wie die amerikanischen Studenten dann an gute Radiologie-LORs kommen. Als ich mich um die Electives bemueht habe, hat mir jeder zweite Prof erzaehlt, dass die US-Studenten die Electives oft zum "Ausruhen" einplanen - was natuerlich auch erklaert, wieso die Studenten dann nerven. Es war schon bei der Planung herausfordernd, klarzumachen, dass ich wirklich interessiert bin.
Splitten darf ich nicht und hatte daher keine andere Wahl als 4 Monate an einer Uni zu machen. Ich wechsele 3x die Abteilung, sollte daher schon eigentlich etwas mehr Abwechslung kriegen als eigentlich moeglich, da alle Abteilungen mehrere Modalitaeten haben (CT, MRT, PET etc). Vielleicht kann ich wenigstens viel lesen und lernen. Bin eh eigentlich ein Learn-it-yourself-Typ.
@ coyotl: Email mir doch mal, ich kann das Programm hier nicht posten. Es war sehr schwierig, 16Wochen am Stueck zu finden. Hast Du schon dort durchgesucht? http://www.aamc.org/students/medstudents/electives/start.htm
Es gab eine handvoll Programme, die 16 Wochen erlauben, einige davon mit heftiger Bezahlung. Es gibt immer noch die Option, das letzte Tertial USA zu machen mit 12 Wochen (20 Fehltage alle im letzten Tertial). Ich persoenlich bin oertlich gebunden, andernfalls ist es vielleicht ratsamer, richtig gute Programme mit 12 Wochen statt Mittelmass mit 16Wochen zu nehmen.
Ich wollte mich noch mal fuer Eure Tipps bedanken.
Ich hatte insofern Glueck, als dass mit mir ein Resident seine Rotation in paediatrischer Radiologie angefangen hat - einer, der gerne erklaert. Also machen wir eine Hand waescht die andere, ich helfe mit Recherchen und darf dafuer Studien vorgucken, dann stellen wir sie gemeinsam dem Attending vor. Ich habe schon ein paar Sachen gesehen, die dem Resident durchgegangen waren - natuerlich habe ich ihm das vor der Fallvorstellung noch gesagt...
Statt Extra-Engagement fuer Forschung (davon habe ich schon mehr als genug) hat der Department chef zwei Dinge vorgeschlagen, die ich auch brav mache: jeden Morgen zu dem KH fahren mit dem Residency Program und da die Morgenkonferenz (Board Review) der Residents mitmachen und einige Patienten in der Klinik verfolgen (hauptsaechlich solid tumors), damit ich Bild und Klinik in Verbindung bringe. Ich bleibe jeweils bis ca 4-5 Uhr, bis klar ist, ob noch CTs, MRIs, PETs kommen.
Wenn dann mal wirklich alle im Stress waren, habe ich mich bei dem Locum tenens aufgehalten, der hatte die Ruhe weg.
Es macht richtig Spass und ich habe das Gefuehl, dass ich genau am richtigen Platz bin. Vermutlich schade, dass dies mein erstes Tertial ist und dass ich damit jetzt wieder Blut geleckt habe....
Wer einen Arbeitsaufenthalt im Ausland plant, hat viele Fragen. In diesem Forum können Ärzte aus dem Ausland ihre Erfahrungen weitergeben und sich mit mit Ärzten in Deutschland austauschen.Wer einen Arbeitsaufenthalt im Ausland plant, hat viele Fragen. In diesem Forum können Ärzte aus dem Ausland ihre Erfahrungen weitergeben und sich mit mit Ärzten in Deutschland austauschen.
Eine Tätigkeit in den USA ist für Ärzte mit Approbation und seit dem 1.Juli 1998 auch für Ärzte im Praktikum innerhalb des sogenannten Residency Program (Weiterbildungsprogramm, das auch als Einstieg für Fachärzte notwendig ist) möglich. Voraussetzung für den Fall einer zeitlich begrenzten klinischen Tätigkeit in den USA (max. 7 Jahre) ist das ECFMG Standard Certificate. Es wird nach Bestehen von Step 1 und Step 2 des USMLE-Examens (United States Medical Licensing Examination), des TOEFEL-Tests (verlangt wird eine bestimmte Punktzahl) und des sogenannten Clinical Skills Assessment Test (CSA) ausgestellt. Die Prüfungen für Step 1 und Step 2 werden von dem ECFMG (Educational Commission for Foreign Medical Graduates in Deutschland in Testzentren in vier Städten (Berlin, Hamburg, Frankfurt und München) abgenommen. In diesem Jahr wurde der schriftliche Test durch einen Computer-Test ersetzt. Prüfungstermine werden über das ganze Jahr verteilt angeboten. Der CSA-Test, eine klinisch-praktische Prüfung wird jederzeit, jedoch nur in einem Testzentrum in Philadelphia angeboten
Für die Beantragung der sogenannten Green Card - Voraussetzung für eine langfristige Tätigkeit- ist schließlich noch die Absolvierung der 3. Stufe des USMLE-Examens notwendig.
Allgemeine Informationen über die Zulassung zum Arztberuf in den USA und eine Adressenliste der einzelnen Zulassungsbehörden sind erhältlich bei der:
Federation of State Medical Boards of the U.S. (FSMB) 400 Fuller Wiser Road Suite 300 Euless, Tx 76039-3855 USA
Die offizielle Informationsbroschüre über die Tests mit den Anmeldeformularen schicken wir Ihnen auf Anforderung gerne zu, diese sind aber auch im Internet abrufbar unter:
Educational Commission for Foreign Medical Graduates (ECFMG) 3624 Market Street Philadelphia, PA 19104-2685, U.S.A.