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am Mittwoch, 27. Mai 2009 um 04:59
 

Der Nachwuchs geht

abwandern? find ich gut. aber bevor ihr euch am nordlicht alle gegenseitig auf den füssen herumtretet, überlegt doch mal, ob ihr anderswo nicht dringender gebraucht werdet. oder geht es nur ums liebe geld? mehrmals im jahr in den urlaub fahren? eh.. wie war das dann mit der "berufung"? es gibt da jede menge länder, in welchen die leute heute noch an kleinigkeiten sterben, nur weil kein mediziner geschweige denn krankenhaus für sie erreichbar ist. zuviele moskitos dort? zu heiss? zu gefährlich? das denken sich die "dort-hineingeborenen" wahrscheinlich auch. die fernreise und den abenteuerurlaub habt ihr dann übrigens inklusive, und vielleicht findet so mancher frustrierte wonach er wirklich sucht - und was sich nicht mit euros oder kronen bezahlen lässt
am Mittwoch, 27. Mai 2009 um 09:02
 

Fragen: Immer das Gleiche und mehr vom Selben

Als die Zeiten für Ärzte schlecht waren (AiP, "Ärzteschwemme" Ende der 80ger und in den 90gern), als bei VW gefragt wurde, ob man 5000 Leute für 5000 DM 28,5 h die Woche arbeiten lassen kann (das hatte ich damals nicht mit 70h im Krankenhaus, weil die Überstunden natürlich weggestrichen wurden), als man als AiP smit 1/2 Stelle ganze Arbeit machen durfte wurde, damit dann der 6 Monate Vertrag wieder um 6 Monate verlängert wurde.....

Da hat auch kein Hahn nach uns gekräht.
am Mittwoch, 27. Mai 2009 um 10:24
 

nicht nur Ärzte

In Afrika kann man auch Ingenieure, Agronomen, Krankenschwestern, Schreiner, Pfarrer, Streetworker und was sonst noch gebrauchen. Vielleicht sogar mehr als Ärzte. Schreiben Sie Ihren Appell doch auch mal in den Foren der entsprechenden Berufsgruppen und fragen Sie dort, ob die Arbeitsleistung aus reinem Altruismus und unter Verzicht auf ein Familienleben zur Verfügung gestellt wird.
am Sonntag, 31. Mai 2009 um 05:59
 

Auswandern

Ich meine damit nicht nur Afrika, sondern auch Asien, Mittelamerika etc. Andere Berufe, nicht nur Ärzte werden dort gebraucht? Ja, das mag stimmen. Ich kenne einige solcher Leute sogar persönlich. Ein Arzt arbeitet in Süd-Ost-Asien in abgelegenen Bergregionen teilweise unentgeltlich und bei einem anderen Fall handelt es sich um einen Techniker mit Position Süd-Indien. Das Problem mit dem Familienleben haben dabei nicht nur Ärzte sondern diese Leute auch. Ich habe allerdings noch nie so ein Gejammere gehört, wie ich es in einigen Beiträgen im Forum lesen kann. Dennoch viel Spass beim Weiter-Diskutieren und Bloggen..
am Sonntag, 31. Mai 2009 um 07:39
 

Danke

für die netten Wünsche zum Schluss....
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Der Nachwuchs geht

Viele Nachwuchs­forscher in der Medizin verlassen Deutschland, um dauerhaft in den USA oder in Groß­britannien tätig zu werden. Im Gegen­satz zu Deutschland könne man dort als Arzt klinische Tätigkeit und Wissen­schaft miteinander in Einklang bringen. Wie beurteilen Sie die Rahmen­bedingungen für medizinische Forschung in Deutschland? Ist in den USA und in Großbritannien wirklich alles besser? Mit welchen Maßnahmen könnte der Forschungs­standort Deutschland an Attraktivität gewinnen?

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