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am Freitag, 11. September 2009 um 15:07
 

Rueckkehr Deutschland

Nach vielen Jahren im Ausland habe ich mich seit 3 Jahren intensiv mit dem Thema Rueckkehr in die Heimat beschaeftigt, hospiterte in deutsche krankenhaeuser und Praxen. Ich habe bis zum heutigen Tag keine rationalen Gruende fuer eine Rueckkehr gefunden. Patriotismus alleine reicht wohl nicht.
Hat jemand positive Erfahrungen als Rueckkehrer gemacht ?
Danke fuer eine ehrliche Antwort !
am Samstag, 12. September 2009 um 09:01
 

Warum willst Du zurück?

Und dann musst Du abwägen. Wer wegen einer großen Immobilienerbschaft in Dt. zurückgeht, sieht es anders als einer der im Ausland frisch von seiner dort geborenen Frau geschieden ist. So viele Gründe zu gehen, so viele zur Rückkehr.
am Samstag, 12. September 2009 um 09:07
geändert am 12.09.2009 09:08:38
 

Nicht wirklich attraktiv trotz Wandel auf dem Arbeitsmarkt

Als Alleinstehender bei dem Steuersatz in D, ist das nicht wirklich attraktiv.
Praxen gibt es jetzt wie Sand am Meer aber wer will sich denn sowas aufhalsen?
Vielleicht ein MVZ in Zukunft?
Krankenhauser zB. Eutin(siehe ÄB Schleswig Holstein) suchen via Anoncen Bereitschaftsdienstärzte zu BAT oder AVR ....für wie dumm halten die eigentlich Ärzte?
Wer beim Netto ne Biligpizza kauft bekommt der Qualität?
3000 Stellenanzeigen im Ärzteblatt im dieselben Klitschen...aber im Osten bezahlt man schon weit über BAT-West
Ein befreundeter Kardiologe in NWR rief mich neulich an und sagt Bewerbungen bräuchte man nicht mehr schicken das sei alles zu umständlich ... nur anrufen dann wird man eingeladen....
am Sonntag, 13. September 2009 um 03:41
geändert am 13.09.2009 03:53:28
 

Eherne Direktive: Kein fingerbreit abweichen vom Billig-TVÄ

... und trotzdem scheint es wie ein ungschriebenes Gesetzt:
Nicht Abrücken vom TVÄ, nicht Abrücken vom Absenkungstarifvertrag des unsäglichen Marbuger Bundes
... die Peinlichste Selbstbeschneidung in der Geschichte des Arbeitskampfes
... die erste und einzige Berufsgruppe, die für niedrigere Gehälter einen selbstfinanzierten Streik organisiert hat.
Ich lach mich heute nur noch kringelig, denke ich an die Blödheit der Kollegen zurück ... die das - wie ich festgestellt haben - bis heute immer noch nicht begriffen haben.

Es ist, als gäbe es eine stillschweigende Vereinbarung der Krankenhausbetreiber, die ... mh ...
... was wohl mit Abweichlern innerhalb der Krankenhausgesellschaften passiert - scheinbar herrscht da doch eine nicht näher zu beschreibende Drohkulisse gegen die Altherren-Kameradschaften der Verwaltungschefs Seitens der Krankenhausverbände?

Das Gejammere der Arbeitgeber ist nur dummes Getue.
10 Offene Stellen usw. ... ja dann zahlt den Leuten anständiges, das heißt übertarifliches Geld und alle Stellen wären in nullkommanichts besetzt.

GANZ EINFACH!

Die Herren (gehen selber meist mit 6stelligem Gehalt nach Hause) sind nicht bereit ein paar Euro für gute Ärzrte auszugeben. Und seitdem das Gastarztunwesen weitgehend zurückgedrängt wurde und die Osteuropäer nicht mehr ins Land gelockt werden können und die Afrikaner etc beim besten Willen (in der Regel) nicht ausreichend qualifiziert sind (aber trotzdem mehr und mehr hier eingesetzt werden, anstatt den dringend benötigte ärztlichen Dienst in ihren Heimatländern zu verrichten), knirscht es im Gefüge der KH-Verwaltungstagen.

Naja, am Ende geht es immer ums Geld ... um nichts anderes.

Gruß
malocherdoc
am Sonntag, 13. September 2009 um 09:01
 

Hallo Kollegen,

finanzielle Ueberlegungen sind fuer mich zweitrangig. Mir geht es in erster Linie um einen grundlegende Qualitaetsanspruch bei der Ausuebung meines Berufes. Dieser beinnhaltet eine gesunde Patient-Arztrelation, eine antihierachische Arbeitsstruktur im Arbeitskollektiv, einen gerregelten Arbeitstag und eine gute Freizeitqualitaet inklusive Zeit fuer die Familie. That`s it ! Zuviel verlangt ????
Gruss finn06
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Der Nachwuchs geht

Viele Nachwuchs­forscher in der Medizin verlassen Deutschland, um dauerhaft in den USA oder in Groß­britannien tätig zu werden. Im Gegen­satz zu Deutschland könne man dort als Arzt klinische Tätigkeit und Wissen­schaft miteinander in Einklang bringen. Wie beurteilen Sie die Rahmen­bedingungen für medizinische Forschung in Deutschland? Ist in den USA und in Großbritannien wirklich alles besser? Mit welchen Maßnahmen könnte der Forschungs­standort Deutschland an Attraktivität gewinnen?

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