Nach vielen Jahren im Ausland habe ich mich seit 3 Jahren intensiv mit dem Thema Rueckkehr in die Heimat beschaeftigt, hospiterte in deutsche krankenhaeuser und Praxen. Ich habe bis zum heutigen Tag keine rationalen Gruende fuer eine Rueckkehr gefunden. Patriotismus alleine reicht wohl nicht. Hat jemand positive Erfahrungen als Rueckkehrer gemacht ? Danke fuer eine ehrliche Antwort !
Und dann musst Du abwägen. Wer wegen einer großen Immobilienerbschaft in Dt. zurückgeht, sieht es anders als einer der im Ausland frisch von seiner dort geborenen Frau geschieden ist. So viele Gründe zu gehen, so viele zur Rückkehr.
Nicht wirklich attraktiv trotz Wandel auf dem Arbeitsmarkt
Als Alleinstehender bei dem Steuersatz in D, ist das nicht wirklich attraktiv. Praxen gibt es jetzt wie Sand am Meer aber wer will sich denn sowas aufhalsen? Vielleicht ein MVZ in Zukunft? Krankenhauser zB. Eutin(siehe ÄB Schleswig Holstein) suchen via Anoncen Bereitschaftsdienstärzte zu BAT oder AVR ....für wie dumm halten die eigentlich Ärzte? Wer beim Netto ne Biligpizza kauft bekommt der Qualität? 3000 Stellenanzeigen im Ärzteblatt im dieselben Klitschen...aber im Osten bezahlt man schon weit über BAT-West Ein befreundeter Kardiologe in NWR rief mich neulich an und sagt Bewerbungen bräuchte man nicht mehr schicken das sei alles zu umständlich ... nur anrufen dann wird man eingeladen....
Eherne Direktive: Kein fingerbreit abweichen vom Billig-TVÄ
... und trotzdem scheint es wie ein ungschriebenes Gesetzt: Nicht Abrücken vom TVÄ, nicht Abrücken vom Absenkungstarifvertrag des unsäglichen Marbuger Bundes ... die Peinlichste Selbstbeschneidung in der Geschichte des Arbeitskampfes ... die erste und einzige Berufsgruppe, die für niedrigere Gehälter einen selbstfinanzierten Streik organisiert hat. Ich lach mich heute nur noch kringelig, denke ich an die Blödheit der Kollegen zurück ... die das - wie ich festgestellt haben - bis heute immer noch nicht begriffen haben.
Es ist, als gäbe es eine stillschweigende Vereinbarung der Krankenhausbetreiber, die ... mh ... ... was wohl mit Abweichlern innerhalb der Krankenhausgesellschaften passiert - scheinbar herrscht da doch eine nicht näher zu beschreibende Drohkulisse gegen die Altherren-Kameradschaften der Verwaltungschefs Seitens der Krankenhausverbände?
Das Gejammere der Arbeitgeber ist nur dummes Getue. 10 Offene Stellen usw. ... ja dann zahlt den Leuten anständiges, das heißt übertarifliches Geld und alle Stellen wären in nullkommanichts besetzt.
GANZ EINFACH!
Die Herren (gehen selber meist mit 6stelligem Gehalt nach Hause) sind nicht bereit ein paar Euro für gute Ärzrte auszugeben. Und seitdem das Gastarztunwesen weitgehend zurückgedrängt wurde und die Osteuropäer nicht mehr ins Land gelockt werden können und die Afrikaner etc beim besten Willen (in der Regel) nicht ausreichend qualifiziert sind (aber trotzdem mehr und mehr hier eingesetzt werden, anstatt den dringend benötigte ärztlichen Dienst in ihren Heimatländern zu verrichten), knirscht es im Gefüge der KH-Verwaltungstagen.
Naja, am Ende geht es immer ums Geld ... um nichts anderes.
finanzielle Ueberlegungen sind fuer mich zweitrangig. Mir geht es in erster Linie um einen grundlegende Qualitaetsanspruch bei der Ausuebung meines Berufes. Dieser beinnhaltet eine gesunde Patient-Arztrelation, eine antihierachische Arbeitsstruktur im Arbeitskollektiv, einen gerregelten Arbeitstag und eine gute Freizeitqualitaet inklusive Zeit fuer die Familie. That`s it ! Zuviel verlangt ???? Gruss finn06
Viele Nachwuchsforscher in der Medizin verlassen Deutschland, um dauerhaft in den USA oder in Großbritannien tätig zu werden. Im Gegensatz zu Deutschland könne man dort als Arzt klinische Tätigkeit und Wissenschaft miteinander in
Einklang bringen. Wie beurteilen Sie die Rahmenbedingungen für medizinische Forschung in Deutschland? Ist in den USA und in Großbritannien wirklich alles besser? Mit welchen Maßnahmen könnte der Forschungsstandort Deutschland an Attraktivität gewinnen?