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am Dienstag, 22. September 2009 um 21:13
geändert am 22.09.2009 21:15:17
geändert am 23.09.2009 15:58:27
 

@Sauerbruch

>Es besteht aber das Risiko, dass Rot-Rot-Grün an die Macht kommt.<
Diese Gefahr sehe ich auch, und ich möchte diese Kombination keines Falls haben, aber bisher haben SPD-Spitzenleute versichert, eine Koalition mit den Tiefroten käme diesmal noch nicht infrage. Ich meine, Münte hätte neulich gesagt, in ein paar Jahren könnte das schon sein. Dann würden sich IMHO aber viele, die heute noch SPD wählen, von ihr abwenden.

Ich denke, wer jetzt SPD wählt riskiert, dass in ein paar Jahren nach einem möglichen Zerbrechen einer rot-schwarzen Koalition Rot-Rot-Grün kommen könnte, falls das Zerbrechen der Koalition nicht zu Neuwahlen führte. Ich bin mir dieses Risikos bewusst, aber ich halte meine Entscheidung momentan trotzdem für das kleineste Übel.
Andereseits denke ich, eine rot-rot-Kombination würde der SPD in den westlichen Bundesländern langfristig schaden und bei der nächsten Wahl im Westen zu Stimmenverlusten führen.
am Mittwoch, 23. September 2009 um 09:21
 

Keine Angst

Diese Gefahr sehe ich auch, und ich möchte diese Kombination keines Falls haben, aber bisher haben SPD-Spitzenleute versichert, eine Koalition mit den Tiefroten käme diesmal noch nicht infrage. Ich meine, Münte hätte neulich gesagt, in ein paar Jahren könnte das schon sein. Dann würden sich IMHO aber viele, die heute noch SPD wählen, von ihr abwenden.

Ich denke, wer jetzt SPD wählt riskiert, dass in ein paar Jahren nach einem möglichen Zerbrechen einer rot-schwarzen Koalition Rot-Rot-Grün kommen könnte, falls das Zerbrechen der Koalition nicht zu Neuwahlen führte. Ich bin mir dieses Risikos bewusst, aber ich halte meine Entscheidung momentan trotzdem für das kleineste Übel.
Andereseits denke ich, eine rot-rot-Kombination würde der SPD in den westlichen Bundesländern langfristig schaden und bei der nächsten Wahl im Westen zu Stimmenverlusten führen.
Die KVen haben ja das Ableben der Privatpraxen selbst schon weit vorangetrieben und sich selber bestimmt schon einen ûberlebensplatz gesichert. Und ich mag daran erinnern, dass es die Kohlregierung mit Herrn Blüm war, die den Niedergang der niedergelassenen Ärzte vorangetrieben hatte.
Wenn man das also vermeinden will, dann kann man im besten Fall Piratenpartei wählen, die im Falle der absoluten Mehrheit, hier kein Konzept haben ( wie bei vielen anderen Themen jedoch auch nicht)
Ansonsten werden erstmal die Filetstücke an die grossen Betreiber wie Rhönklinikum AG usw verteilt. Sollte es ein paar unrentable Praxen im entvölkerten Osten geben, werden diese an die doofen Kassenärzte verteilt.
am Mittwoch, 23. September 2009 um 09:54
 

Oder gar FDP???

das kann doch wohl nicht sein, Meister, daß Du eine Wahlempfehlung für die FDP abgiebst??
Ich mag den Meister ja nur zu ungern auf Widersprüche hinweisen, aber ist es nicht gerade die FDP, die, wenn es um Posten und Positione geht, nur zu schnell und gern Prizipien aufgiebt? Als Beispiel kann der Meister sich ja mal die großen Worte und PLäne der FDP zur Bildungspolitik VOR der Wahl und das Ergebnis der Koalitionsverhandlungen NACH der Wahl hier in Sachsen ansehen.
Aber da stehen bestimmt wieder ganz andere, finster Mächte dahinter, oder?

(Ich habe auch so meine Bedenken, ob Sprechblase Guido mit der Unterstützung durch den völkisch daherblubberden Arbeiterdocs so ganz glücklich wäre...)
G.
am Mittwoch, 23. September 2009 um 12:59
geändert am 23.09.2009 13:00:37
 

@adonis/ ad Ausverkauf

Ansonsten werden erstmal die Filetstücke an die grossen Betreiber wie Rhönklinikum AG usw verteilt.
Beim Widerstand gegen den Ausverkauf kommunaler Krankenhäuser an private Klinikketten könnte man wohl sogar am ehesten Unterstützung durch die Tiefroten erwarten.

Das kommunale Kh meines Wohnorts wehrt sich schon sehr lang und erfolgreich gegen den Verkauf an einen privaten Interessenten. Wenn ich mich richtig erinnere, waren es vor vielen Jahren übrigens mal die Grünen, die im Kreistag den Verkauf vorgeschlagen haben, während CDU und SPD das Haus in kommunaler bzw.landkeiseigener Trägerschaft zu halten versuchen.

am Mittwoch, 23. September 2009 um 17:30
 

@privatpatient

das ist mir eh ein Rätsel, wieso ausgerechnet die Linke (also hier weder die Partei noch das nach dem Arbeiterdoc vesammelte linksradikale Lager links der Zentrumpartei) immer im Verdacht steht, Gemeingut an private Träger verkaufen zu wollen.
G.
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