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am Montag, 17. Januar 2011 um 19:31
 

honorararzt?

Hi, wer har erfahrungen als honorararzt anästhesie? Bezahlung?
Haftpflichtversicherung ueber die Agentur, ueber das Krankenhaus?
Gute efahrungen?
S.L.
am Mittwoch, 19. Januar 2011 um 15:55
 

schon mal gegoogelt?

nein? naja, dann will ich mal weiterhelfen. Allerdings wird man mit einer solchen Unselbstständigkeit als Honorararzt nicht weit kommen.
Es gibt diverse Agenturen: allen ist ein Anmeldeprocedere eigen, danach muss man einen Rahmenvertrag unterschreiben (ähnlich Makler: bekanntgemachte Einrichtungen für 1-2 Jahre nicht ohne die Agentur buchen.... und dann kriegt man Angebote. Stundensätze liegen in etwa in dem Bereich, der auch in der Publikumspresse bekanntgegeben wir: über Agentur 75-85 Euro, ohne Verhandlungssache. Es gibt auch andere Modelle - 1 Woche Nachtdienst (= 7x16 h) pauschal für X000 Euro, da hängt es von der Dienstbelastung ab, ob es attraktiv ist. Haftpflicht ist Pflicht, viele Agenturen bieten das auch SUBSIDÄR an. Unterkunft wird meist gestellt, in wechselnder Qualität - von ausreichendem Zimmer im Schwesternwohnheim bis Dorint- Hotel.
Meine Erfahrungen (5 Häuser) sind gut, man wird wechselnd stark verheizt, zumeist geht es etwas länger als 8 Stunden (da Freelancer keine Ü-Zuschläge kriegen, sind die dann relativ billiger), immer nett und kollegial behandelt worden. Man braucht sicher gute Gerätekenntnisse (das wird oft als Gerätepass vorausgesetzt, da die Häuser keine Lust haben, Fremde für 80 Euro/h einzuschulen. In Summe sind gut eingearbeitete Freelancer für die Häuser nur unwesentlich teurer als Stammpersonal, da man beim Stammpersonal die > 6 Wochen Urlaub, Weiterbildung, Krankheti, AG Beiträge, Pooanteile einrechnen muss, was der Freelancer aLLes nicht kriegt. Man muss sich aber seines Handwerkes (ausser man will überall nur einmal hin) sicher sein: haus A: heute GynSaal, morgen HNO Beleger, nachts incl. ITS oder Notaufnahme, übermorgen Chirurgie.
Und: spannend wird es erst, wenn ,man Häuser hat, die es ohne Agentur kit einem machen, das bringt dann nämlich auf den Monat gerechnet 2000 Euro mehr....da muss man sich aber selber kümmern - s. Google.....
Zum Schluß: Warst Du die letzten jahre nicht auf dem DAC? Da haben nämlich Agenturen Stände, es gab Sessions dazu...nix von der großen Fehde Honorarärzte vs. unser Gesellschaftpräsident Sch... mitgekriegt? Oder mitgekriegt und nix dabei gedacht???
am Donnerstag, 20. Januar 2011 um 17:45
 

Scheinbar wissen manche Kollegen nicht mal, wie man googelt...

Lieber Frusti,
ich bewundere Ihre Geduld!
Bei manchen Kollegen hat man den Eindruck, dass sie sogar noch Support brauchen, um die richtigen Stichwörter in eine Suchmaschine einzufüttern. Nicht, dass man das Rad immer wieder neu erfinden muss, man kann sehr wohl auf die Erfahrungsberichte und Informationen anderer zurückgreifen, aber manchmal frage ich mich ehrlich bei solchen threads, wie diese Leute eigentlich durchs Studium gekommen sind und wann sie anfangen, ein Minimum an Selbständigkeit zu entwickeln...
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Ausbeutung junger Ärztinnen und Ärzte

Ärzteschaft im Umbruch: Die Ausbeutung der Arbeitskraft und die Überlastung insbesondere junger Ärztinnen und Ärzte hat das Deutsche Ärzteblatt in mehreren Beiträgen thematisiert. Auch auf dem 104. Deutschen Ärztetag in Ludwigshafen war es ein zentrales Thema. Der Druck dürfe nicht weiter von oben nach unten weitergereicht werden, hieß es. Dieses Forum soll den Ärzten als Plattform für den persönlichen Erfahrungsaustausch dienen. Wir bitten, dabei auf persönliche Verunglimpfungen und insbesondere auf Namensnennungen zu verzichten. Die Redaktion behält sich vor, derartige Beiträge zu entfernen

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