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am Sonntag, 14. August 2011 um 19:32
 

Herrn Dr. Lehmanns Dissertation

Nach dem Artikel des Herrn Lehmann war ich natürlich ganz neugierig auf seine Dissertation "Vorstudien zu einer Evidenz-basierten Akupunktur: Konsensus-Analyse zum Ist-Zustand der chinesischen Akupunkturtherapie, Witten Herdecke 2006". Diese Dissertation liegt weltweit nur 2 mal vor, auf CD, und zwar bei der Deutschen Nationalbibliothek. Dort kann man die CD nicht entleihen. Was besonders seltsam anmutet, auch die Unibibliothek Witten Herdecke hat die Dissertation nicht.
Herr Lehmanns Arbeit ist demnach unzugänglich für die Fachöffentlichkeit.
Eventuell weiss eine der geschätzten Leserinnen oder einer der geschätzten Leser des Ärzteblattes etwas über den Verbleib des Werkes oder hat es gar selbst gelesen. Es wäre doch wirklich zu schade, wenn die Erkenntnisse des Dr. Lehmann nur ihm selbst und seinem Doktorvater Grönemeyer vorbehalten blieben.
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Akupunktur: Spekulative Lehrinhalte?

Der „Vater der westlichen Akupunktur“ ein Scharlatan? Der Franzose George Soulié de Morant hat vermutlich nie in China eine Nadel gestochen oder eine eine Nadelung gesehen. Von rationalen Lehrinhalten kann so keine Rede sein. Die Einführung der „Zusatzbezeichnung Akupunktur“ war voreilig. Sie zementierte spekulative Lehrinhalte, die vielfach dem Aberglauben näher sind als der Wissenschaft.

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