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am Montag, 19. März 2012 um 19:44
geändert am 19.03.2012 19:46:37
 

Västerbotten

Västerbotten sucht ST für Allgemeinmedizin für Einheiten in Südlappland. Man bekommt 4-6 Monate Einweisung am Arbeitsplatz (mit Bezahlung) und in der Zeit auch einen bezahlten Sprachkurs. Danach macht man ein normales ST mit erweitertem Spektrum (wegen der grossen Abstände). Schwedischkenntnisse sind keine Voraussetzung. Kontaktperson ist Evelina Stenberg (auf englisch), die i.d.R. an deutsche Kollegen vor Ort verweist. Hier ihre Email:
evelina.stenberg@vll.se

Viel Erfolg!
am Dienstag, 20. März 2012 um 19:54
 

Akutläkare

In Västerbotten hatte ich mich schon beworben. Aber ich hatte nie eine Antwort bekommen und auch meine Anrufe waren erfolglos... Aber danke für diese Email (die kannte ich noch nicht).

Ansonsten gibt es ja in Schweden auch den Akutläkare. Ich habe zwar schon ein bisschen rumgegoogelt, aber so ganz habe ich noch nicht verstanden, wer wo den Akutläkare ausbildet. Ich habe eine Liste im Netz über einige wenige Häsuer (vielleicht 10) gefunden. Sind das die einzigen? Und oft steht dort, dass man als "Basisausbildung" Internist oder Allgemeinmediziner haben müsste bzw.? Ich hatte es aber so verstanden, dass der Akuläkare ein gesondertes ST wäre? Vor 2 Jahren habe ich gelesen, dass man dort eher gute Chancen hätte eine Stelle zu bekommen? Allerdings lese ich in den verschiedenen Stellenanzeigen nie etwas davon...
am Dienstag, 20. März 2012 um 20:15
 

kleiner tip...

du kannst noch kein schwedisch bzw bist noch nicht mal in schweden, such dir daher unbedingt ein fach aus das problemlos in deutschland anerkannt wird. denn du weisst nicht mal ob es dir in schweden gefallen wird und ob du dauerhaft in schweden bleiben möchtest.

ad akutläkare: in uppsala überlegt man bereits wieder den "akutläkare" fallen zu lassen, ich kann mir also vorstellen dass dies eine der typisch schwedischen neuerungen ist, die man übereilt und schlecht vorbereitet einführt, um sie dann wieder zu verwerfen.

derzeit ist auch die neue ST-ausbildung in kritik geraten. trotz jahrelanger vorbereitung hat sich herausgestellt dass die socialstyrelsen hoffnungslos mit der anerkennung überfordert ist und die ärzte viel zu theoretisch ausgebildet werden, das verlangte kurspensum viel zu hoch angesetzt ist usw. beispiel: von angehenden chirurgen wird lediglich appendektomie und endoskopische untersuchung als chirurgische fähigkeit verlangt. den rest, also die chirurgie an sich, lernt man nach dem ST weil man während dessen nicht dazu kommt... sinnvoll? ich weiss nicht. aber in ein paar jahren ist sicher alles wieder dreimal umorganisiert und verworfen.
am Mittwoch, 21. März 2012 um 11:09
geändert am 21.03.2012 11:10:32
 

Akutarzt noch schlechter als distriktsläkare

Das Akutarztmodell war doch von Anfang an nicht durchgedacht.
Wer kann es sich denn vorstellen ständig bis zur Rente Frontschwein zu sein ? Vor allem wenn die dahinterliegenden Strukturen (Bettenmangel, Kö zur Spezialistmottaning ect ect) nicht funktionieren...
Ohne schwedische Approbation die kannst du auch von D beantragen wuerde ich keinen Fuss ins Land setzen denn Versprochen wird immer viel ,gehalten dann leider wenig.
am Donnerstag, 22. März 2012 um 14:42
 

norwegen?

probiers doch in Norwegen.
Bei entsprechenden Voraussetzungen(zb vertragliche bindung) zahlt man dir vielleicht den sprachkurs.
Folkuniversitet kostete fuer meine frau damals 4000 sek im monat.
Hat sich aber voll gelohnt.
die sogenannten SFI (sprachkurse fuer einwanderer) sind dagegen der letzte quatsch fuer europäische migranten um schwedisch zu lernen.Es geht im schneckentempo und richtet sich anscheinend in erster linie an analphabeten . Im SFI lernt man zb auch die benutzung eines telefonbuchs+telefon (Wahrscheinlich dass die schueler beim fernbleiben vom kurs nicht sagen können, sie wuessten nicht wie man sich krankmeldet).
Viel glueck,
Lars
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Schweden

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