5.499 News Vermischtes

Vermischtes

Plastinator von Hagens will Produktionsstätte in Guben schnell eröffnen

Dienstag, 24. Januar 2006

Guben - Der durch die „Körperwelten“-Ausstellungen bekannte Leichenplastinator Gunther von Hagens will baldmöglichst eine Produktionsstätte im südbrandenburgischen Guben eröffnen. „Ja, ich komme nach Guben, ich sehe, ich bin hier willkommen“, sagte Hagens am Montag auf einer Informationsveranstaltung vor rund 500 Einwohnern. In Guben hatten bei einer spontanen Abstimmung rund vier Fünftel der Zuhörer für die Ansiedlung gestimmt.

Wenn es eine politische Mehrheit dafür gebe, dass er in das bisherige Rathaus einziehen könne, dann könnten noch in diesem Jahr die ersten Mitarbeiter eingestellt werden, sagte Hagens. Die ebenfalls in Frage kommenden leer stehenden Werke der „Gubener Wolle“ müssten dagegen erst saniert werden, was einige Zeit brauche.

Hagens bekräftigte, in Guben plastinierte Körperscheiben anfertigen zu wollen. Diese Präparate seien nicht für die „Körperwelten“-Ausstellungen, sondern allein für die Medizin bestimmt. Die Technologie sei bereit und könne sofort eingesetzt werden.

Er wünsche sich, dass binnen fünf Jahren 200 Arbeitsplätze in Guben geschaffen werden, sagte Hagens weiter. Garantieren könne er das aber nicht. „Hier werden sicherlich mehr deutsche als polnische Mitbürger beschäftigt sein“, sagte er. Bürgermeister Klaus-Dieter Hübner (FDP) versicherte, dass die Stadt schnell eine Entscheidung fällen werde. /ddp

Anzeige
Drucken Versenden Teilen
5.499 News Vermischtes

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Themen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Z
Suchen

Login

E-Mail

Passwort


Passwort vergessen?

Registrieren

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Merkliste

Anzeige
Eingeloggt als

Suchen in