Berlin - Ein regelmäßiges Hautscreening als Präventionsmaßnahme bieten die Berliner Arbeiter-Ersatzkassen ihren Mitgliedern an. Das haben die Krankenkassen mit der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) der Bundeshauptstadt vereinbart. KV und Krankenkassen verwiesen auf „dramatische Meldungen“ der Deutschen Krebshilfe und des Bundesumweltministeriums, nach denen die Zahl der Hautkrebs-Neuerkrankungen in Deutschland jährlich bei 120.000 liegt und die Todesfälle auf 3.000 angewachsen sind. Allein für Berlin würden im Landeskrebsregister jährlich mehr als 300 neue Fälle aufgenommen.
Die Gmünder Ersatzkasse GEK wies als eine der beteiligten Kassen darauf hin, dass sie diesen Zusatz-Service für ihre Versicherten nach Rheinland-Pfalz und Sachsen mit Berlin im dritten Bundesland anbietet. Einmal pro Jahr kann jeder Versicherte die Vorsorgemaßnahme bei einem Berliner Hautarzt wahrnehmen. Sie umfasst die Untersuchung der medizinischen Vorgeschichte und des Körpers durch einen Facharzt, einschließlich einer Auflichtmikroskopie und der Bestimmung des Hauttyps.
In der anschließenden Beratung informiert der Arzt den Patienten über seinen Status und sein individuelles Erkrankungsrisiko und schlägt gegebenenfalls Schutzmaßnahmen oder eine weiterführende Behandlung vor. /hil
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