Immer mehr Kassen übernehmen homöopathische Leistungen
Mittwoch, 1. Februar 2006
Düsseldorf - Mehr als 30 gesetzliche Krankenkassen übernehmen ab Februar 2006 die Behandlungskosten der ärztlichen Homöopathie. Darauf hat der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) Ende Januar hingewiesen. Die verordneten homöopathischen Arzneimittel müssen die Patienten weiterhin aus eigener Tasche zahlen, eine Ausnahme sind Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr.
Nach Angaben des DZVhÄ schloss die „Deutsche Betriebskrankenkasse (BKK)“ im Juni 2005 als erste Krankenkasse einen integrierten Versorgungsvertrag „Homöopathie“ mit dem Deutschen Apothekerverband und dem DZVhÄ ab. Seither steige die Zahl der beteiligten Kassen stetig. Auch zum 1. März sollen weitere Kassen folgen. Bis zum Sommer 2006 erhalten nach Angaben des Verbandes etwa 15 Millionen Versicherten die ärztliche Homöopathie als Kassenleistung. /hil
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