Unterlidkorrektur: Fachgesellschaft empfiehlt Gang zum Spezialisten
Mittwoch, 8. Februar 2006
Bad Soden - Rund 40 000 Patienten in Deutschland lassen sich jedes Jahr aus kosmetischen Gründen am Auge operieren, 35 Prozent aller Eingriffe betreffen das Unterlid. Das gab die Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V. (GÄCD) am 7. Februar bekannt. Die Gesellschaft wies darauf hin, dass die Eingriffe am Unterlid viel Erfahrung verlangten. Je nach individueller Ausgangslage sei im Unterlidbereich eine unterschiedliche Operationstechnik erforderlich.
„Nimmt man zu viel Haut weg, droht ein hängendes Unterlid, ein so genanntes Triefauge, das nicht mehr richtig schließt und andauernd tränt“, warnte Prof. Dr. Horst Hübner, Vizepräsident der GÄCD. Damit das nicht passiere, empfiehlt die Fachgesellschaft, sich unbedingt an einen Arzt zu wenden, der häufig Unterlider operiert.
Dieser könne Facharzt für Augenheilkunde, Chirurgie oder Hals-Nasen-Ohrenheilkunde mit der Zusatzbezeichnung Plastische und Ästhetische Operationen, oder Facharzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie mit der Zusatzbezeichnung Plastische und Ästhetische Operationen oder für Plastische Chirurgie sein. /hil
Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie
registriert sein.
Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.
Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes
Leserkommentare
Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.