Ärztebund: „Arzneimittelgesetz muss gestoppt werden!“
Mittwoch, 8. Februar 2006
Berlin – Das geplante Arzneimittelgesetz muss unbedingt gestoppt werden. Das fordert der der NAV-Virchow-Bund (NAV) in einem Brief an die Abgeordneten des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages.
„Mit dem Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz wird an den kränksten Patienten gespart. Die geplante gesetzliche Beschränkung der Tagestherapiekosten trifft vor allem chronisch Kranke und Menschen, die an mehreren Krankheiten leiden und lässt zukünftig nur noch eine Billigversorgung im Arzneimittelbereich zu“, erklärte der Ärztebund in dem Schreiben. Am 8. Februar trifft sich der Gesundheitsausschuss, um das Gesetz abschließend zu beraten.
Die mit dem Gesetz festzulegenden indikationsbezogenen Tagestherapiekosten werden laut NAV Behandlungs- und Therapiegeschehen „wie ein Korsett einschnüren und ein ungeheures Bürokratiemonster aufbauen“. Der Ärztebund forderte daher: „Realisieren Sie dieses Gesetz nicht.“ /hil
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