Auch Zahnärzte wollen protestieren
Mittwoch, 15. Februar 2006
Bad Segeberg - Jeder zweite Zahnarzt in Schleswig-Holstein ist bereit zu Praxisschließungen und Demonstrationen. Das ergab eine Umfrage der Zahnärztekammer Schleswig-Holstein im Rahmen ihres regelmäßigen so genannten Praxisbarometers. Viele Befragte kündigten laut Kammer an, Personal zu entlassen und Investitionen zurück zu stellen.
„Die Gründe liegen in einer deutlich verschlechterten wirtschaftlichen Situation, im steigenden Verwaltungsaufwand und in der Unsicherheit über die Zukunft“, sagte der Präsident der Zahnärztekammer Schleswig-Holstein, Hans-Peter Küchenmeister, zu den Ergebnissen. Mehr als 80 Prozent der Zahnärzte hätten angegeben, die wirtschaftliche Situation ihrer Praxis habe sich im zweiten Halbjahr 2005 verschlechtert. Über 90 Prozent vermissten Planungssicherheit und kritisierten die stetige Zunahme des Verwaltungsaufwands für die Praxisführung. /hil
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