Mittwoch, 22. Februar 2006
EU plant Verbot von Quecksilber-Thermometer und -Manometer
Brüssel - Wegen der gesundheitlichen Risiken will die EU die Herstellung von Quecksilber weitgehend einstellen. Ab 2011 soll es außerdem ein Exportverbot geben. Quecksilber-Thermometer sind aus dem ärztlichen Alltag fast vollständig verschwunden. Aufklappbare Blutdruckmanometer, wie sie früher einmal zur Grundausstattung jeder Arztpraxis gehörten, sieht man heute nur noch im Museum. Und in der Zahnmedizin wird kein Amalgam mehr verwendet. Außerhalb der Arztpraxis sind quecksilberhaltige Fieber- und Raum-Thermometer aber noch weit verbreitet, obwohl es auch für diesen Bereich technische Alternativen gibt. Die Europäische Kommission schätzt, dass jährlich 30 bis 33 Tonnen des hochtoxischen Elements in Thermometer verarbeitet werden, das in der EU vor allem in Spanien aus Zinnober gewonnen wird. Um Nachrichten kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden. |
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