Zeitung: Deutschland steht vor Apotheken-Sterben
Dienstag, 28. Februar 2006
Düsseldorf - Deutschland steht nach Ansicht des Gesundheitsexperten Eberhard Wille vor einem massiven Apotheken-Sterben: „Deutschland braucht keine 21.000 Apotheken, 10.000 täten es auch“, sagte der Chef des Sachverständigenrats im Gesundheitswesen der „Rheinischen Post“ vom 25. Februar.
Wille verwies zur Begründung darauf, dass die Apotheken-Dichte in Deutschland Ende der 70er- Jahre um ein Drittel niedriger lag als heute, ohne dass Deutschland unterversorgt gewesen sei. Das Fremd- und Mehrbesitzverbot von Apotheken, das bislang das Entstehen von Apotheken-Ketten verhindert hat, wird dem Experten zufolge mittelfristig keinen Bestand haben. /afp
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