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Lauterbach schlägt Gesundheits-Solidaritätszuschlag vor

Dienstag, 28. Februar 2006

Hamburg - In der Diskussion um die Gesundheitsreform bringt der SPD-Experte Karl Lauterbach einen Gesundheits-Solidaritätszuschlag ins Gespräch. Damit solle die Umstellung der Krankenversicherung für Kinder von Beitrags- auf Steuermittel finanziert werden, sagte Lauterbach der „Bild“-Zeitung vom Dienstag. Für die Kinderversicherung werden nach Angaben des Professors für Gesundheitsökonomie und  SPD-Bundestagsabgeordneten rund 14 Milliarden Euro benötigt.

Lauterbach betonte: „Wir haben eine Finanzierungslücke von rund zehn Milliarden Euro. Die lässt sich am besten mit einem Zuschlag auf die Einkommensteuer schließen - also mit einem Gesundheits-Soli.“ Dafür gebe es in beiden Regierungsfraktionen „große Sympathien“. Alternativ zum Gesundheits-Solidaritätszuschlag die Mehrwertsteuer weiter anzuheben, lehnte Lauterbach ab: „Das wäre sozial ungerecht und würde noch mehr Jobs kosten.“ /ddp

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