Niedersachsen: KV und Ersatzkassen einigen sich auf Honorarsteigerung
Mittwoch, 15. März 2006
Hannover - Um rund 20,5 Millionen Euro beziehungsweise 3,1 Prozent steigt die ärztliche Gesamtvergütung, welche die Ersatzkassen an die Kassenärztliche Vereinigung (KV) entrichten, in diesem Jahr. Darin enthalten ist ein Sondertopf von 1,8 Millionen Euro, der die ambulanten Operationen stärken soll. „Die KV hat Wert darauf gelegt, dass sich insbesondere die Honorarsituation für Fachärzte stabilisiert“, betonte der KV-Vorstandsvorsitzende Eberhard Gramsch.
Bis „zum Äußersten ihrer Möglichkeiten“ gegangen sind die Ersatzkassen nach Angaben des Leiters der Landesvertretung der Ersatzkassenverbände VdAK/AEV, Jörg Niemann. In dem Honorarpaket sind Nachzahlungen für psychotherapeutische Leistungen aus der Vergangenheit in Höhe von neun Millionen Euro enthalten.
Die übrigen 11,5 Millionen Euro, die sich aus der vollen Weitergabe der Steigerungsrate der allgemeinen Löhne und Gehälter der Jahre 2004 bis 2006 (8,1 Millionen Euro), dem Sondertopf ambulantes Operieren (1,8 Millionen Euro) sowie weiteren 1,6 Millionen Euro für psychotherapeutische Leistungen zusammensetzen, stehen dauerhaft zur Verfügung. /hil
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